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Renault-Vizechef gibt wegen Spionageaffäre Amt auf

Renault-Vizechef Patrick Pélata ist im Zuge einer Affäre um falsche Spionagevorwürfe im Konzern zurückgetreten. Das bestätigte der französische Autokonzern am Montagabend nach einer ausserordentlichen Verwaltungsratssitzung in Paris.

Pélata zieht mit dem Rückzug die Konsequenzen aus den Ergebnissen von Untersuchungsberichten zum Skandal. Diese hatten Missstände und Fehler auch in der Unternehmensleitung angeprangert.

Pélata werde bis zu seinem Ausscheiden bei Renault weiter das operative Geschäft führen, hiess es weiter. Danach werde er eventuell andere Aufgaben in der gemeinsamen Allianz mit Nissan wahrnehmen.

Einen Nachfolger für den Manager präsentierte das französische Unternehmen zunächst nicht. Als Konsequenz aus der Affäre will sich Renault allerdings von weiteren Führungskräften trennen. Darunter sind Sicherheitschef Rémy Pagnie und der Leiter der Rechtsabteilung, Christian Husson.

Nach Spionagevorwürfen hatte Renault Anfang des Jahres drei Manager gefeuert. Später stellt sich allerdings heraus, dass der Autohersteller auf einen Betrüger aus der eigenen Sicherheitsabteilung hereingefallen war.

Dieser hatte dem Konzern versichert, dass ranghohe Mitarbeiter strategische Information über die Entwicklung von Elektroautos an die chinesische Konkurrenz weitergeben würden. Für die Informationen, die sich später als falsch herausstellten, hat Renault nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 300'000 Euro bezahlt.

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