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Renitenter Bieler Rentner erwartet Entschuldigung vom Kanton Bern

Der renitente Bieler Rentner, der im September des letzten Jahres nach einem Schuss auf einen Polizisten flüchtete und damit die ganze Region in Atem hielt, bereut seine Gewalttat nicht. Das sagt er in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung "Le Matin".

"Ich bereue nicht, was ich getan habe. Ganz im Gegenteil. Hätte ich anders gehandelt, wäre ich jetzt tot", wird Peter Hans Kneubühl in der Mittwoch-Ausgabe von "Le Matin" zitiert. Er habe auch nicht beim Polizisten, der durch seinen Schuss schwer verletzt wurde, um Entschuldigung gebeten.

Vielmehr erwarte er eine Entschuldigung des Kantons Bern sowie eine Entschädigung des Staats für die Beschlagnahmung seines Hauses.

Kneubühl antwortete laut "Le Matin" mit einem siebenseitigen, auf Deutsch verfassten Brief auf die ihm gestellten Fragen. Die Antworten finden sich auch auf der Internetseite der Zeitung. Es ist nicht das erste Mal, dass der nunmehr 68-jährige Mann Medienanfragen beantwortet.

Froh, noch am Leben zu sein

Dem "Bieler Tagblatt" sagte er im November letzten Jahres, er sei froh, noch am Leben zu sein. Die Chance, lebend aus seinem von der Polizei umstellten Haus zu kommen, habe aus seiner Sicht bei eins zu hundert gelegen.

Wegen der drohenden Zwangsversteigerung seines Hauses hatte sich Kneubühl in seinem Heim verbarrikadiert. Nach seiner Flucht suchte ein riesiges Polizeiaufgebot tagelang vergeblich nach ihm. Erst neun Tage nach dem Schuss auf den Polizisten konnte Kneubühl bei Biel verhaftet werden. Seither befindet er sich in Haft.

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