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Italiens Regierungschef Matteo Renzi befürwortet den schon seit längerem projektierten Bau einer Hängebrücke zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Das Projekt könnte 100'000 Jobs schaffen und Sizilien enger an das Festland binden.

Die Brücke wäre die Krönung der Bahnverbindung Neapel-Palermo, deren Erneuerung die Regierung mitfinanziert, sagte Renzi vor Unternehmern am Dienstag in Mailand. Nach der Phase wirtschaftspolitischer Reformen wolle die Regierung wieder verstärkt auf Infrastruktur zur Modernisierung Italiens setzen, sagte Renzi.

Seine Worte lösten Kritik von Umweltaktivisten aus, die sich seit Jahren hartnäckig gegen das Grossprojekt stemmen: Die Regierung sollte sich um die Modernisierung des süditalienischen Bahnnetzes bemühen statt Milliarden in den Brückenbau zu investieren. Gegen das Grossprojekt ist auch Messinas Stadtpräsident Renato Accorinti.

Der bisherige Plan sieht den Bau einer 3,3 Kilometer langen Strassen- und Bahnbrücke vor. 200 Millionen Euro hatte der italienische Staat bereits zwischen 2001 und 2006 für die Planung ausgegeben. Kosten sollte die Hängebrücke 8,5 Milliarden Euro.

Wegen des umstrittenen Vorhabens war es wiederholt zu Demonstrationen von Grünen und Linksparteien gekommen. Ihnen geht es neben Sicherheitsbedenken in dem erdbebengefährdeten Gebiet um einen vernünftigen Einsatz der Mittel: Statt Milliarden Euro für die Brücke auszugeben solle sich die Regierung für eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auf Sizilien einsetzen. Die Regierung von Mario Monti hatte im Jahr 2012 verkündet, aus Kostengründen auf die Brücke verzichten zu wollen.

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SDA-ATS