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Eine Frau hält einen jungen Hummer in der Hand (Symbolbild)

Keystone/AP/ROBERT F. BUKATY

(sda-ats)

Ein Restaurant-Besitzer in der Nähe von Florenz ist wegen tierquälerischer Haltung von Hummern zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden. Laut Tierschutzverbänden könnte das Urteil Folgen für die gesamte italienische Gastronomie haben.

Das Oberste Gericht in Rom bestätigte das Urteil eines Gerichts in Florenz, wogegen der Restaurant-Besitzer Einspruch eingereicht hatte. Letzterer hatte lebende Hummer in Eis in einer Kühltruhe mit gefesselten Scheren gehalten.

Er war schliesslich von einem Kunden angezeigt worden, der die leidenden Tiere gesehen hatte. Der Kunde hatte sich an den Tierschutzverband LAV gewendet, der einen Prozess gegen den Restaurant-Besitzer anstrengte.

Die Tatsache, dass Hummer lebend in dampfendes Wasser geworfen werden, um gekocht zu werden, sei kein Grund, um sie vor der Tötung solchen Qualen auszusetzen. Hummer würden stark darunter leiden, bei Temperaturen um null Grad ausharren zu müssen, stellten die Richter fest.

Der Tierschutzverband LAV forderte das italienische Parlament auf, ein neues Gesetz zu verabschieden, das die Haltung von Hummern ohne unnötige Qualen vorsieht. Misshandlungen in Restaurants und Supermärkten seien an der Tagesordnung.

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SDA-ATS