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Rhätische Bahn schreibt 2010 rote Null

Die Rhätische Bahn (RhB) muss 2010 trotz rekordhohem Ertrag im Personenreiseverkehr ein kleines Defizit von 75'000 Franken verbuchen. Hohe Investitionsfolgekosten führten in der Infrastruktur-Sparte zu einem Verlust und belasteten das Jahresergebnis.

Der Betriebsertrag wuchs gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf 329 Mio. Franken, wie die RhB am Mittwoch mitteilte. Der Erlös aus dem Personentransport stieg um 3,5 Prozent und erreichte mit 93,6 Mio. Fr. einen neuen Höchstwert, während im Güterverkehr mit 19,1 Mio. Fr. 9,5 Prozent weniger erwirtschaftet wurde. Beim Autoverlad hielt die RhB mit 13,7 Mio. Fr. das Vorjahresniveau.

Die Investitionen wuchsen mit 210 Mio. Fr. ein weiteres Mal. Im Bereich Verkehr konnten die Investitionen, darunter 101 Mio. Fr. für die Beschaffung und Erneuerung von Rollmaterial, aus eigenen Mitteln gedeckt werden.

Die Bündner Schmalspurbahn werde aber nie in der Lage sein, die steigenden Infrastrukturkosten allein zu tragen, heisst es in der Mitteilung. Die Finanzierung der Infrastruktur wurde mit einer Programmvereinbarung mit Bund und Kanton sichergestellt.

Das Jahr 2010 stand bei der RhB im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der zum UNESCO-Weltkurerbe erklärten Linie über den Berninapass. Zudem begann die RhB mit der Einführung neuer Triebzüge des Schweizer Zugbauers Stadler Rail.

Für das laufende Jahr geben sich die RhB-Chefs zurückhaltend optimistisch. Die Euro- und die Dollar-Schwäche habe einen stark negativen Einfluss. Ende März lagen die Erträge im Personen- und im Güterverkehr unter dem Vorjahresergebnis und blieben hinter den budgetierten Erwartungen zurück.

Die RhB-Führung geht aber dennoch davon aus, die Finanzziele 2011 dank verschiedenen Massnahmen zu erreichen. Ihre neue Unternehmensstrategie will die RhB bis Ende Jahr konkretisieren.

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