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Berlin - Nach der Havarie eines mit Schwefelsäure beladenen Tankers auf Höhe der Loreley bleibt der Rhein bis auf weiteres für die Schifffahrt gesperrt. Es kann noch Tage dauern, bis das gekenterte Schiff geborgen und die Wasserstrasse wieder befahrbar ist.
Zunächst müssten spezielle Kräne aus Duisburg und Rotterdam an die Unglücksstelle gebracht werden, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts Bingen am Freitag.
Berichte, wonach kleine Mengen Schwefelsäure im Rhein gemessen wurden, konnte der Sprecher nicht bestätigen. Nach bisherigen Behördenangaben gelangten keine Chemikalien in den Rhein. Es war geplant, die Säure erst nach der Bergung des Schiffs abzupumpen.
Kaum Hoffnung für VerunglückteDerweil wurde die Suche nach zwei noch vermissten Besatzungsmitgliedern der "Waldhof" fortgesetzt. Für sie bestand allerdings kaum noch Hoffnung auf Rettung. Wegen der Havarie sei der Rhein auf einem rund 40 Kilometer langen Teilstück zwischen Bingen und Bad Salzig gesperrt, sagte der Sprecher des Schifffahrtsamtes weiter.
Bei Koblenz sei der Fluss seit Freitag wegen Hochwassers nicht mehr befahrbar. Für die kommenden Tage werde mit Sperrungen auf weiteren Teilstrecken gerechnet. Wenn alles nach Plan ablaufe, könne der Frachter möglicherweise bis Mittwoch geborgen sein, sagte ein Sprecher des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV).
LieferverzögerungenVor allem die Häfen in Mannheim und Mainz seien von der Sperrung des Rheins betroffen. Die Spediteure wichen nun auf Lastwagen aus, um die Container zum Ziel Rotterdam zu bringen.
Der Säuretanker war am Donnerstag aus bisher unbekannter Ursache gekentert. Er hatte 2400 Tonnen Schwefelsäure des Chemiekonzerns BASF geladen und war vom Werk Ludwigshafen auf dem Weg ins belgische Antwerpen.

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SDA-ATS