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Rheineck SG - Ein 52-jähriger Landwirt hat im Advent 2008 in Oberriet SG seine getrennt lebende Ehefrau mit einem Holzscheit erschlagen. Das Kreisgericht Rheintal verurteilte ihn am Mittwoch wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren.
Begleitend zum Strafvollzug muss sich der Verurteilte einer Psychotherapie unterziehen. Das Gericht auferlegte ihm rund 100'000 Franken Verfahrenskosten. Zudem muss er seinen drei Kindern und den Schwiegereltern Schadenersatz und Genugtuung zahlen. Er kann das Urteil noch ans Kantonsgericht weiterziehen.
Der Staatsanwalt forderte für den 52-Jährigen eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren. Er sprach von einer skrupellosen und gefühllosen Tat. Nach der Verbüssung der Strafe sei der Gewalttäter nötigenfalls zu verwahren.
Zum Mord kam es Ende 2008, als der Angeklagte von seinem Sohn erfahren hatte, seine Frau habe einen neuen Freund. Er zog seine Sonntagskleider an und suchte die Ehefrau am Feierabend auf. Er sagte ihr, er wolle über die Scheidung sprechen. Die Frau liess ihn ins Haus.
Mit Holzscheit auf Kopf geschlagenEs kam zum Streit. Der Angeklagte nahm in der Küche ein Holzscheit und schlug auf seine Frau ein. Sie versuchte zu flüchten, doch der Mann prügelte mit einem Wallholz weiter sie ein, bis sie sich nicht mehr regte.
Danach verbrannte er das Holzscheit, reinigte das Wallholz und beseitigte die Blutspuren. Die Leiche der Frau wurde am nächsten Tag entdeckt. Die Polizei nahm den Landwirt fest.
Er gab zu, auf seine Ehefrau eingeschlagen zu haben, stritt aber eine Tötungsabsicht ab. Der Verteidiger beantragte eine Freiheitsstrafe von sechs bis acht Jahren. Ein Gutachter attestierte dem Gewalttäter eine Rückfallgefahr.

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SDA-ATS