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Weltraumflüge plant er schon länger, nun will der britische Milliardär Richard Branson auch in die Tiefsee. Im kalifornischen Newport Beach stellte er zusammen mit dem Investor Chris Welsh ein Ein-Mann-Unterwasserfahrzeug vor, das zu den tiefsten Stellen der Weltmeere vordringen soll.

Noch in diesem Jahr sei eine Expedition zum Marianengraben im westlichen Pazifik geplant, rund 10'000 Meter unter der Meeresoberfläche, berichtete die "Los Angeles Times" (Mittwoch).

"Zugegeben, erst dachte ich, dies sei zu gefährlich", sagte der 60-jährige Branson am Dienstag vor Reportern. Der US-Abenteurer Steve Fossett hatte den Tiefseetaucher "Deep Flight Challenger" einst in Auftrag gegeben. Im Simulator hielt das Tauchboot massivem Wasserdruck stand, doch nach dem tödlichen Flugzeugabsturz Fossetts im September 2007 wurde das Projekt vorübergehend eingestellt.

Welsh investierte nach eigenen Angaben rund eine Million Dollar und konnte schliesslich Branson für das Projekt gewinnen. Das sechs Meter lange Mini-U-Boot mit Stummelflügeln und einem gläsernen Cockpit stammt aus der Werkstatt des US-Ingenieurs Graham Hawkes.

Branson, Gründer des Virgin-Imperiums mit der Fluggesellschaft "Virgin Atlantic Airways", arbeitet zurzeit auch an einem Angebot für Weltraumtouristen. Spätestens 2012 will er mit dem Raumschiff "SpaceShipTwo" private Kurzflüge ins All anbieten.

Mit seinem Versuch, die Erde in einem Ballon zu umrunden, scheiterte der Unternehmer mehrmals. Sein Vermögen wird auf rund vier Milliarden US-Dollar geschätzt.

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SDA-ATS