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Der Winterthurer Spinnmaschinenhersteller Rieter erzielte 2016 weniger Umsatz und Gewinn. Dagegen stieg der Bestellungseingang deutlich. (Archiv)

Keystone/DOMINIC STEINMANN

(sda-ats)

Der Winterthurer Industriekonzern Rieter hat im Geschäftsjahr 2016 wie erwartet deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 23 Prozent auf 56,5 Millionen. Der Konzerngewinn reduzierte sich um 14 Prozent auf 42,7 Millionen Franken.

Der Umsatz ging um 9 Prozent auf 945 Millionen Franken zurück, wie der Winterthurer Spinnmaschinenhersteller am Dienstag mitteilte. Die Zahlen sind keine Überraschung: die wichtigsten Eckwerte hatte Rieter bereits Anfang Februar bekannt gegeben. Den Aktionären soll trotzdem eine von 4,50 auf 5,00 Franken erhöhte Dividende pro Titel ausbezahlt werden.

Eine starke Umsatzeinbusse verzeichnete Rieter insbesondere in Nord- und Südamerika nach Abschluss von Auslieferungen von Grossaufträgen im Vorjahr. Dort sackte der Umsatz von 200,6 Millionen auf 86,6 Millionen Franken ab.

Sowohl in China als auch in Indien steigerte Rieter den Umsatz um ein Drittel auf 186,5 Millionen Franken beziehungsweise um 28 Prozent auf 182,1 Millionen Franken. In den übrigen asiatischen Ländern sei der Umsatz um 12 Prozent gesunken, habe mit 286,3 Millionen jedoch weiterhin ein gutes Niveau erreicht, heisst es im Communiqué.

In der Türkei sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 119,4 Millionen Franken. In Europa reduzierten sich die Erlöse auf 40,9 Millionen Franken, im Vergleich zu 60,2 Millionen Franken im Vorjahr, bedingt durch die Devestition der Schaltag-Gruppe im Juli 2015.

Als positiv streicht Rieter in derMitteilung den deutlich höheren Bestellungseingang heraus. Dieser stieg im Berichtsjahr um 13 Prozent auf 905,2 Millionen Franken.

Für das laufende Jahr erwartet das Management einen Umsatz auf Vorjahreshöhe. Auch bei der Profitabilität wird das Niveau von 2016 angepeilt.

Neuer Verwaltungsratspräsident

Im Verwaltungsrat kommt es zu einem prominenten Abgang. Präsident Erwin Stoller habe sich entschieden, an der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wahl anzutreten, teilte das Unternehmen Gesellschaft weiter mit. Stoller war insgesamt fast 40 Jahr für die Gesellschaft tätig, unter anderem als Konzernchef.

Als Nachfolger wird Bernhard Jucker nominiert, der dem Gremium seit einen Jahr angehört. Ausserdem sollen neu Luc Tack und Carl Illi in den Verwaltungsrat einziehen.

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SDA-ATS