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Zürich - Ringier baut seine Unterhaltungssparte aus. In einem Joint-Venture mit der deutschen CTS Eventim betreibt der Medienkonzern künftig den Billettanbieter Ticketcorner. Eventim hatte Ticketcorner im Februar übernommen, wobei Ringier Schützenhilfe leistete.
Die Verträge mit CTS Eventim seien unterschrieben, bestätigte Ringier-Kommunikationschef Edi Estermann am Montag eine Meldung der "SonntagsZeitung". Ringier halte die Hälfte am Joint-Venture. Mit der Beteiligung an Ticketcorner stärke der Medienkonzern neben den Medien und der Online-Tätigkeit das dritte Standbein, die Unterhaltung.
Die Strategie und die operative Ausrichtung von Ticketcorner würden derzeit ausgearbeitet, erklärte Estermann weiter. Über mögliche Auswirkungen auf die rund 150 Arbeitsplätze bei Ticketcorner lasse sich zur Zeit nichts sagen.
Eventim hatte Ticketcorner im Februar für 65 Mio. Fr. geschluckt. Die Deutschen übernahmen den 1987 gegründeten Billettverkäufer ohne die Schulden.
Die Partnerschaft von Ringier und Eventim datiert vom Dezember 2009. Teil dieser Zusammenarbeit war auch das Exklusivrecht für den Verkauf von Billetten des grossen Konzerveranstalters Good News. Damit wäre Eventim für Ticketcorner zu einem grossen Konkurrenten geworden, was den Druck auf die Ticketcorner-Eigner zum Verkauf erhöhte. Eventim konnte sich dadurch einen Verdrängungskampf auf dem Schweizer Markt ersparen.
Der deutsche Billettvertrieb ist in 19 Ländern tätig und vermarktet europaweit über 70 Millionen Tickets von mehr als 100'000 Veranstaltungen. Ticketcorner setzte im vergangenen Jahr 35 Mio. Fr. um und erwirtschaftete ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen von 9,7 Mio. Franken.
Die Firma gehörte vor der Übernahme durch Eventim einem Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Capvis. Der ehemalige Besitzer, das Waadtländer Verschlüsselungsunternehmen Kudelski, hielt einen Minderheitsanteil von 28 Prozent.

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SDA-ATS