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Nach Rissen an den Tragflächen des Grossraumflugzeugs Airbus A380 hat der Helikopter Eurocopter ähnliche Probleme mit seinen Rotoren. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) ordnete wegen Rissen in den Rotoren eine Untersuchung des Eurocopter EC135 an, wie der Hersteller am Montag bestätigte.

Bereits vergangene Woche verfügte die EASA, den EC135 vor jedem Flug zu begutachten. Falls bei der optischen Kontrolle Risse auffielen, müsse die Rotorennabe ausgetauscht werden.

Diese EASA-Verfügung gilt auch für das Modell EC635, die Militärversion des EC135. Die Schweizer Armee besitzt 20 solche Helikopter, die nun vor jedem Flug kontrolliert werden müssen.

Der EC135 wurde bisher rund tausendmal verkauft und gehört damit zu den Erfolgsmodellen von Eurocopter. Flüge damit seien weiterhin sicher, sagte ein Eurocopter-Sprecher.

Der Helikopterhersteller gehört wie Airbus zum Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS. Am grössten Passagierflugzeug der Welt, dem Airbus A380, waren zu Jahresanfang Haarrisse an den Tragflächen entdeckt worden.

SDA-ATS