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Roger Federer erreicht am Australian Open in Melbourne ohne Satzverlust die zweite Woche. Er kennt mit dem Franzosen Richard Gasquet kein Erbarmen und siegt in knapp zwei Stunden 6:2, 7:5, 6:4.

Einmal mehr blieb der in Neuchâtel wohnhafte Franzose gegen den Schweizer ohne reelle Chance auf den Sieg. Der 31-Jährige, der schon in jungen Jahren in seiner Heimat auf dem Cover des "Tennis Magazine" erschienen war und als "Mozart des Tennis" gehandelt wurde, kassierte im 21. Duell mit dem Baselbieter die 19. Niederlage. Seit 2011 hat er gegen Federer keinen Satz mehr gewonnen.

Auch in der Rod Laver Arena avancierte Federer (ATP 2) im Duell der beiden einhändigen Rückhandspieler zum grösseren Künstler als Gasquet. So gegen Ende des zweiten Satzes, als der Schweizer die Vorentscheidung herbeiführte. Mit einem Vorhandwinner und einem Return auf die Linie sowie einem Rückhand-Passierball erspielte sich Federer auf brillante Art und Weise einen Satzball, den er dank eines Fehlers von Gasquet zur 2:0-Satzführung nützte.

Spätestens danach war der Glaube des Franzosen gebrochen, auch wenn dieser im dritten Durchgang noch einmal einen Breakrückstand wettmachte. Das Rebreak war der einzige Makel eines einmal mehr überzeugenden Auftritts Federers, der sich nach seinem vom Gasquet abgewehrten ersten Matchball - dem Franzosen gelang ein herrlicher Rückhand-Passierball - sich allerdings noch Sorgen machte. "Mir schoss durch den Kopf, dass dies mein einziger Matchball gewesen sein könnte und ich am Ende die Partie noch verlieren würde."

Die Befürchtung erwies sich allerdings als unbegründet. Kurz danach beendete Federer die Partie - auch dank eines Netzrollers - und zog zum 16. Mal in Melbourne in die Runde der letzten 16 ein. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Federer. "Drei Matches in drei Sätzen gewonnen zu haben, ist der Idealfall." Er habe eine gute Ausgangslage. "Aber unterschätzen darf ich niemanden, nur weil das Tableau aufgegangen ist."

Fucsovics: 34 Jahre nach Taroczy

In den Achtelfinals am Montag wartet mit Marton Fucsovics (ATP 80) ein krasser Aussenseiter auf Federer. Der Ungar besiegte den Argentinier Nicolas Kicker 6:3, 6:3, 6:2, nachdem er eine Runde zuvor den Wimbledon-Halbfinalisten Sam Querrey ausgeschaltet hatte. Der ehemalige Wimbledon-Sieger bei den Junioren ist der erste Ungar seit Balazs Taroczy, dem ehemaligen Doppelpartner von Heinz Günthardt, der an einem Major-Turnier die Achtelfinals erreicht hat.

Gegen den 25-jährigen Fucovics hat Federer zwar noch nie gespielt, im letzten Jahr trainierte er aber mit ihm eine Woche in der Schweiz. Fucsovics sei ein guter Typ, der hart arbeite und stark von der Grundlinie spiele. "Ich bin froh, dass ich ihn ein wenig kenne", sagte Federer. An den Swiss Indoors in Basel erreichte Fucsovics die Viertelfinals und verlor gegen Marin Cilic nur knapp.

Möglicher Gegner Federers in den Viertelfinals wäre Tomas Berdych, der Juan Martin Del Potro klar in drei Sätzen ausschaltete. Vor einem Jahr war die Partie in der 3. Runde gegen den Tschechen der Startschuss gewesen zum Lauf, der ihn zu zum fünften Titel am Australian Open führte.

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SDA-ATS