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Nur noch ein Sieg fehlt Roger Federer, um an die Weltranglistenspitze zurückzukehren: Der Baselbieter setzt sich im Achtelfinal von Rotterdam gegen Philipp Kohlschreiber mit 7:6 (10:8), 7:5 durch.

So einfach wie der erste verlief der zweite Auftritt von Federer in Rotterdam nicht. Im Gegensatz zum Belgier Ruben Bemelmans leistete Kohlschreiber, die Nummer 36 der Welt, oft erfolgreich Widerstand. Der 33-jährige Deutsche spielte offensiv und präzis, wodurch Federer deutlich mehr Schläge als am Vortag unter Druck schlagen musste. Dementsprechend höher war seine Fehlerquote.

Kohlschreiber ist hoch anzurechnen, dass er nach zwölf Niederlagen in ebenso vielen Duellen mit dem 96-fachen Turniersieger Selbstvertrauen und Mut aufbrachte, um regelmässig die Initiative zu ergreifen. Fast wäre er dafür mit dem Gewinn des ersten Satzes belohnt worden. Federer musste im Tiebreak zwei Satzbälle abwehren, ehe er seinen vierten nutzte.

Einfacher wurde es auch im zweiten Umgang nicht. Der zweifache Sieger von Rotterdam war bei eigenem Service zwar souverän, aber als Rückschläger selten in der Lage, die Ballwechsel zu diktieren. Das erste und einzige Break gelang ihm auch dank den zwei ersten Doppelfehlern von Kohlschreiber zum 6:5. "Es war gar kein einfaches Spiel. Ich habe meinen Rhythmus nie richtig gefunden. Aber das sind genau die Partien, die man gewinnen muss. Ich bin erleichtert", sagte Federer.

Zwischen Federer und der Rückkehr auf den Tennisthron steht noch der 30-jährige Niederländer Robin Haase (ATP 42), den der Schweizer in den zwei bisherigen Aufeinandertreffen ohne Satzverlust geschlagen hat. Die beiden kennen sich vor allem dank den vielen gemeinsamen Trainings sehr gut. Haase verdiente sich den Viertelfinal dank dem Sieg gegen seinen 21-jährigen Landsmann Tallon Griekspoor (ATP 259), der seinem Exploit gegen Stan Wawrinka keinen zweiten Sieg an einem ATP-Turnier folgen lassen konnte.

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SDA-ATS