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Tennis - Roger Federer beendet das Grand-Slam-Jahr mit einer bitteren Niederlage. Der Baselbieter unterliegt im Achtelfinal des US Open dem als Nummer 19 gesetzten Spanier Tommy Robredo 6:7 (3:7), 3:6, 4:6.
Das Scheitern am Spanier war aus zwei gründen besonders enttäuschend. Erstens, weil Federer in den wichtigen Situationen enorm viele Chancen ausliess, er konnte nur zwei von 16 Breakmöglichkeiten verwerten. Und zweitens, weil er keinen Weg fand, einen Gegner zu bezwingen, gegen den er vorher in zehn Duellen noch nie verloren hat und der von der Spielanlage her zu seinen Lieblingsgegnern zählt. Federer erklärte denn auch in der Pressekonferenz, er sei besonders enttäuscht, weil er das Spiel in den eigenen Händen gehabt hatte.
Speziell enttäuschend für die Fans des fünffachen Champions war, wie er im dritten Satz spielte. Bei 2:1 hatte er fünf Breakmöglichkeiten, vier davon vergab er mit teils katastrophalen Eigenfehlern. Das letztlich entscheidende Break zum 3:4 schenkte er Robredo dann mit vier Eigenfehlern zu null.
Das Major-Jahr verlief für Federer damit gemessen an seinen Standards wirklich schlecht. Einem viel versprechenden Saisonstart mit dem Halbfinal am Australian Open standen nachher drei Enttäuschungen gegenüber, das Viertelfinal-Out in Paris gegen Jo-Wilfried Tsonga, die 2. Rundenpleite in Wimbledon gegen Sergej Stachowski und nun das Ausscheiden gegen Robredo. Federers nächster Auftritt auf der Tour ist Anfang Oktober in Schanghai terminiert, er wird nun aber in den nächsten Tagen mit seinem Team besprechen, wie sein Plan bis Ende Jahr aussieht.

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SDA-ATS