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Der Medienunternehmer Roger Schawinski kehrt zum Schweizer Fernsehen zurück. Ab Ende August wird er jeden Montag eine halbstündige Talkshow moderieren. In den vergangenen Jahren hatte Schawinski zu den schärfsten Kritikern der SRG gehört.

Für Fernsehdirektor Rudolf Matter stellt Schawinskis Anstellung die "Rückkehr des verlorenen Sohnes" dar, wie Matter am Donnerstag vor den Medien erklärte. Schawinski habe seine Karriere 1969 beim Schweizer Fernsehen begonnen und kehre nun, nach 34 Jahren, zu seinen Anfängen zurück.

"Schawinski", so der Name des neuen Formats, wird jeweils am Montag nach dem Wirtschaftsmagazin "Eco" ausgestrahlt und dauert 27 Minuten. Bei der Auswahl der Gäste wird der 65-Jährige weitgehend frei sein.

Seit längerem habe man Pläne für eine neue Talksendung mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gehegt, sagte Matter weiter. Mit Schawinski habe man nun endlich den perfekten Moderator gefunden. Für einmal kam die Idee also nicht vom Medienpionier.

Auch in Zukunft Kritik am Monopol

Jahrelang übte Schawinski Kritik am SRG-Monopol. Dass er sich nun genau von diesem Unternehmen auf die Gehaltsliste setzen lässt, stellt für ihn keinen Widerspruch dar. "Ja, ich war in Opposition", sagte Schawinski. Dies habe aber in erster Linie mit Ex-SRG-Chef Armin Walpen zu tun gehabt.

Nun sei eine neue Führung an der Arbeit, eine Führung, die jounalistisch denke und deshalb vieles anders machen werde. "Das Monopol finde ich natürlich immer noch nicht gut", schob er nach. Er werde deshalb auch weiterhin Kritik üben. "Ich lasse mich nicht verbiegen."

Die neue Sendung will Schawinski neben seiner Haupttätigkeit, der Leitung von Radio1, machen. Ein grosses Arbeitspensum sei er sich gewohnt.

Der Medienunternehmer begann seine Karriere 1969 mit einer Teilzeitanstellung bei der "Rundschau". 1974 gründete er den "Kassensturz", 1979 ging er mit dem ersten Schweizer Privatsender Radio24 auf Sendung. Danach gründete er Tele24, heute TeleZüri, wo er jahrelang "Talk Täglich" moderierte.

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SDA-ATS