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Als Gladiatoren verkleidete Männer, die sich gegen Entgelt mit Touristen fotografieren lassen, sollen aus der Innenstadt Roms verbannt werden. Das beschloss die Stadt, nachdem eine Gruppe "Gladiatoren" ein rumänisches Fernsehteam angegriffen hatte.

Der Grund: Die Journalisten hatten den Schaukämpfern nicht das Geld gegeben, das sie gefordert hatten, um sich filmen zu lassen.

Dutzende "Gladiatoren" posieren schon seit Jahren für Touristen, die für Erinnerungsfotos Schlange stehen. Vor allem nach dem Hollywood-Film "Gladiator" machen die berühmten Schaukämpfer gute Geschäfte. Für ein Foto bekommen sie bis zu zehn Euro.

Immer wieder sorgten die Gladiatoren für Negativschlagzeilen, weil sie Touristen bedrohten, die ihnen kein Geld für Bilder gaben. Die Gemeinde will sie jetzt im Rahmen einer Kampagne für mehr Ordnung auf dem archäologischen Gelände rund um das Kolosseum vertreiben, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Donnerstag.

Das sorgt jedoch für Proteste. "Wir wollen weiterhin arbeiten. Wir sind bereit, klare Regeln zu akzeptieren, doch wir wollen dableiben", sagten die Gladiatoren.

Rom hatte bisher vergeblich versucht, ihre Zahl vor dem Kolosseum zu beschränken. Sie zahlen keine Steuern, kritisiert die Gemeinde. Wer für die Touristen als Gladiator oder Zenturio am Kolosseum oder auf dem Forum Romanum posieren will, solle künftig eine Lizenz vorweisen, lautete ein Vorschlag der Stadtverwaltung, der jedoch nie umgesetzt wurde.

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SDA-ATS