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Nach fünf weiteren Vorwahlsiegen hat der US-Republikaner Mitt Romney den Präsidentschaftswahlkampf gegen Amtsinhaber Barack Obama eröffnet. "Ein besseres Amerika beginnt heute Nacht", versprach der 65-Jährige während einer Rede in Manchester im Bundesstaat New Hampshire.

Weil der Ex-Gouverneur von Massachusetts die magische Zahl von 1144 Delegierten für eine offizielle Nominierung noch nicht zusammen hat, erklärte er sich am Dienstagabend erst inoffiziell zum Herausforderer des Demokraten bei der Wahl am 6. November.

Romney porträtierte den 14 Jahre jüngeren Obama als einen Mann, der mit grossen Fanfaren ins Weisse Haus eingezogen sei und dann kläglich versagt habe. "Heute Nacht endet die Enttäuschung über die Obama-Jahre", fügte er hinzu.

Zuvor hatte Romney Abstimmungen über die republikanische Spitzenkandidatur in New York, Rhode Island, Connecticut, Delaware und Pennsylvania gewonnen. Die Siege galten allerdings von vornherein als sicher, nachdem Romneys bisheriger Hauptkonkurrent Rick Santorum am 10. April das Handtuch geworfen hatte.

Die für die offizielle Nominierung auf dem Republikaner-Parteitag Ende August nötige Zahl von Delegierten wird Romney nach Berechnungen des Senders CNN erst im Mai erreichen.

Gingrich gibt wahrscheinlich auf

Seit dem Rücktritt Santorums sind noch Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und der Kongressabgeordnete Ron Paul mit im Rennen. Nach seinem erneut enttäuschenden Abschneiden will Gingrich nun aber offenbar das Handtuch werfen.

Offiziell werde er das am kommenden Dienstag mitteilen, hiess es unter Berufung auf Mitarbeiter Gingrichs. Gingrich hatte bisher nur zwei Vorwahlen für sich entscheiden können. Paul, von vornherein ein chancenloser Bewerber, denkt weiterhin nicht daran aufzugeben. Er will nach eigenen Angaben das Rennen nutzen, um für seine Ideen zu werben.

SDA-ATS