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An einer Verurteilung wegen Vetternwirtschaft vorbeigeschrammt: Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi.

KEYSTONE/AP/GREGORIO BORGIA

(sda-ats)

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi ist am Samstag in einem Prozess vom Verdacht der Vetternwirtschaft freigesprochen worden. Der Politikerin der Fünf-Sterne-Bewegung war eine Falschaussage vor der Antikorruptionsbehörde vorgeworfen worden.

Raggi hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Monate Haft gefordert, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Es ging um die Ernennung des umstrittenen Renato Marra zum Direktor des Tourismussektors. Dieser ist der Bruder des wegen Korruptionsvorwürfen verhafteten Raffaele Marra, Ex-Personalleiter der Stadtverwaltung und Raggis ehemalige "rechte Hand". Die Richter entschieden, Raggi habe nicht gelogen, als sie sagte, dass Raffaele Marra sie nicht in ihrer Entscheidung beeinflusste, dessen Bruder zu befördern.

Eine Verurteilung Raggis wäre eine schwere Schlappe für die Protestbewegung Cinque Stelle gewesen, die sich gerne ein Saubermann-Image gibt.

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