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Am heutigen Ironman Switzerland kann sich Ronnie Schildknecht ein Denkmal setzen. Der 37-jährige Zürcher strebt den zehnten Heimsieg in Zürich an und seinen zwölften Ironman-Titel insgesamt.

Weltweit hat unter dem Ironman-Triathlon-Label lediglich Cameron Brown mehr Siege am gleichen Event errungen. Der Neuseeländer hat zwölf Mal den Ironman Neuseeland gewonnen.

Im Vorjahr holte Brown als 44-Jähriger den zwölften Titel an diesem Event und feierte seinen 14. Ironman-Triumph insgesamt. Der zweifache Ironman-WM-Zweite ist damit der älteste Ironman-Gewinner bei den Männern.

Schildknecht hat also noch Zeit, Brown den "Heim-Rekord" abzujagen. Am Sonntag gilt Schildknechts Augenmerk vorerst aber dem eigenen Jubiläum. "Der zehnte Sieg ist klar das Ziel. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Meine Form würde ich als eine der besten der letzten Jahre bezeichnen. Dies aufgrund des perfekten Trainings der letzten fünf Wochen mit meinem Trainer Lubos Bilek."

Der Tscheche ist in der Szene vorab als langjähriger Coach von Sebastian Kienle bekannt. Bilek formte seinen deutschen Schützling unter anderem zum 70.3-Ironman- und Ironman-Weltmeister.

Schildknecht ist seit dem 2. Rang an den nordamerikanischen Ironman-Meisterschaften vom 24. April in Texas mit Schweizer Bestzeit (7:56:21 Stunden) schon für den Saisonhöhepunkt auf Hawaii qualifiziert. Ruedi Wild dagegen muss sich die Qualifikation für die WM am 14. Oktober erst noch sichern. Deshalb will er in Zürich auch Schildknecht fordern.

Wild hatte in dieser Saison schon an den Schweizer Duathlon-Meisterschaften in Zofingen und am 70.3 Ironman Switzerland in Rapperswil-Jona das Duell mit Schildknecht um den Sieg für sich entschieden. Neben Wild gilt Jan van Berkel als Herausforderer Schildknechts. Der Zürcher Unterländer erzielte im Frühjahr mit Platz 5 an den afrikanischen Ironman-Meisterschaften in Port Elizabeth in Südafrika sein bislang wertvollstes Resultat auf der Langdistanz.

Céline Schärer Topfavoritin

Bei den Frauen ist das Profi-Feld dünn besetzt. Céline Schärer, die Anfang Juni nach knapp dreijährigem Unterbruch zu Coach Brett Sutton zurückgekehrt ist, startet als Topfavoritin. Eine Aussenseiter-Chance besitzt die ausgeglichen starke Lokalmatadorin Martina Kunz. Die letztjährige Ironman-Weltmeisterin der Altersklasse 30 bis 34 stand schon oft als freiwillige Helferin am Ironman Switzerland im Einsatz, beispielsweise bei der Absicherung der Laufstrecke.

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SDA-ATS