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Automobil - Nico Rosberg profitiert in Silverstone vom Pech seiner Konkurrenten und feiert seinen dritten GP-Sieg. Sauber holt dank Hülkenberg einen Punkt.
Erst hatte Lewis Hamilton in Führung liegend scheinbar alles im Griff, später Sebastian Vettel. Als Sieger abgewinkt wurde letztlich aber Nico Rosberg, der im Mercedes einen Monat nach seinem Triumph in Monaco zum zweiten Saisonsieg fuhr. Der Deutsch-Finne siegte vor Mark Webber, der sich nach einem katastrophalen Start (von 4 auf 15) magistral nach vorne arbeitete. Dritter wurde Fernando Alonso vor Lewis Hamilton. Als erster Fahrer der Formel-1-Geschichte schaffte es Kimi Räikkönen als Fünfter, in 25 Grands Prix in Folge in die Punkteränge zu fahren.
Zunächst war in Silverstone jedoch alles für eine britische Formel-1-Party angerichtet gewesen. Der von der Pole-Position gestartete Hamilton erwischte nämlich einen perfekten Start und vermochte mit Sebastian Vettel seinen ersten Verfolger problemlos auf Distanz zu halten. In der achten Runde dann aber der Schock bei den britischen Fans: Hamilton erlitt hinten links ohne Fremdeinwirkung einen Reifenschaden und wurde ans Ende des Feldes durchgereicht. Wenig später platzte auch an den Autos von Felipe Massa und Jean-Eric Vergne ein Hinterreifen unvermittelt.
Dies war des Schlechten und Gefährlichen zuviel, sodass der Circuit gesäubert und das Rennen ab der 16. Runde während einer Viertelstunde durch den Safety-Car neutralisiert werden musste. Vermutet wurde zunächst, dass die Pirelli-Reifen bei hoher Temperatur in Kombination mit dem Überfahren von Randsteinen platzten.
Nach der ersten von zwei Safety-Car-Phasen war Vettel auf bestem Weg, mit seinem vierten Saisonsieg die WM-Führung weiter auszubauen. Elf Runden vor Schluss wurde jedoch auch der Deutsche gestoppt - nicht durch einen kaputten Reifen, sondern wegen eines Getriebeschadens. Die Formel-1-WM gewinnt damit wieder an Spannung, denn Fernando Alonso liegt nun nur noch 21 Punkte zurück.
Beide Sauber-Fahrer verbesserten sich unmittelbar nach dem Start zwar um drei Plätze, schienen aber schon bei Rennhälfte kaum mehr ernsthaft in den Kampf um WM-Punkte eingreifen zu können. Nico Hülkenberg kämpfte sich aber noch bis auf Platz 10 nach vorne und bescherte Sauber so nach vier "Nullern" wieder einmal einen Punkt. Esteban Gutierrez beendete das Rennen im 14. Rang.

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SDA-ATS