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Mit Shows wie "Let's Dance" begeistert zwar TV-Zuschauer, doch Umsatz und Gewinn gingen Anfang Jahr dennoch zurück. (Symbolbild)

Keystone/DPA dpa/A3508/_ROLF VENNENBERND

(sda-ats)

Die RTL Group ist im Jahresvergleich schwach in das neue Geschäftsjahr gestartet. Umsatz und operativer Gewinn (Ebitda) von Europas grösster Sendergruppe gingen um 1,9 auf 1,4 Milliarden Euro und 8,3 Prozent auf 264 Millionen Euro zurück.

Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Als Grund gibt die Bertelsmann-Tochter weggebrochene Produktionserlöse nach dem Auslaufen der Sendung "American Idol" vor einem Jahr im US-Sender Fox an.

Das RTL-Management bleibt aber dennoch bei seiner Prognose für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 2,5 bis 5 Prozent. "Nach einem ausserordentlich starken ersten Quartal 2016 mit frühen Osterfeiertagen sind wir im ersten Quartal 2017 jetzt zu einem normalen Geschäftsverlauf zurückgekehrt", teilten die Unternehmenschefs Bert Habets und Guillaume de Posch mit.

Das Betriebsergebnis (Operating Ebitda) des Mutterkonzerns schrumpfte bei annähernd stabilen Erlösen um 3,6 Prozent auf 482 Millionen Euro. Ein weiterer Grund seien Anlaufverluste für Digital- und Neugeschäfte, unter anderem für neue Kunden der Dienstleistungstochter Arvato. Zins- und Steuereffekte trugen allerdings dazu bei, dass der Nettogewinn um sieben Prozent auf 198 Millionen Euro zulegte.

SDA-ATS

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