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In Frankreich sollen künftig viel mehr Möbel wiederverwertet werden als bisher. Am Mittwoch tritt eine Rücknahmepflicht für Möbelhersteller in Kraft; zur Finanzierung des Recyclingsystems werden die Käufer von diesem Tag an in Form eines Öko-Beitrags zur Kasse gebeten.

Bis 2017 sollen 45 Prozent der Möbel von Privathaushalten wiederverwertet werden. Bei Möbeln aus Büros, Geschäften, Restaurants oder Einrichtungen wie Schulen und Spitälern soll die Quote bis dahin sogar bei 75 Prozent liegen.

Das Einsammeln und Verwerten der alten Möbel wird über zwei Recyclingsysteme organisiert: Eco-Mobilier für die Möbel von Privatleuten und Valdelia für Möbel von Unternehmen. Während Valdelia bereits funktionsfähig ist, wird dies bei Eco-Mobilier erst in den kommenden Monaten der Fall sein.

Käufer von Möbeln müssen aber bereits ab Mittwoch den Öko-Beitrag zahlen, den der Händler dann an das Recyclingsystem weiterleitet. Für einen Stuhl fällt weniger als ein Euro an, bei grossen Möbeln und Matratzen sind es dagegen mehrere Euro.

In Frankreich fallen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Altmöbel an. Die nun in Kraft tretende Rücknahmepflicht für Möbelhersteller war 2010 in einem Umweltgesetz beschlossen worden.

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SDA-ATS