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Bei der Rückreise ist am Südportal des Gotthard-Tunnels wieder Geduld gefragt. (Archivbild)

KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI

(sda-ats)

Eine unfreiwillige Ferienverlängerung mussten Oster-Rückreisende aus dem Süden am Montag vor dem Gotthard in Kauf nehmen. Noch am Abend stauten sich die Autos vor dem Tunnelportal bei Airolo TI auf bis zu 15 Kilometern.

Der Stau begann sich erst nach Mitternacht langsam aufzulösen. Die Reise verlängerte sich dadurch um gut vier Stunden im Stau auf der Autobahn A2 in der Leventina. Als Alternative für die Fahrt in Richtung Basel und Zürich empfahl der TCS die A13 über den San Bernardino. Dort stauten sich die Autos allerdings ebenfalls wegen Verkehrsüberlastung.

Auch in Richtung Süden war der Andrang am Ostermontag grösser als üblich: Vor dem Gotthardportal bei Göschenen UR standen die Fahrzeuge am Nachmittag auf fünf Kilometern. Die Wartezeit betrug 50 Minuten.

Am Karfreitag hatten sich die Reisenden in Richtung Süden am Gotthard so lange gedulden müssen wie noch nie: Der Stau am Gotthard erreichte mit 14 Kilometern Rekordlänge für diesen Feiertag. Die Wartezeit betrug vom frühen Morgen bis Mitte Nachmittag zweieinhalb Stunden.

Auch die SBB verzeichnete an Ostern eine grosse Nachfrage nach Plätzen: Viele Züge waren ausgebucht, es wurden Extrazüge eingesetzt. Grund für die grosse Reisewelle nach Süden dürften vor allem die schlechten Wetterprognosen für die Alpennordseite gewesen sein.

SDA-ATS

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