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Tennis - Patty Schnyder ist nicht unerwartet zurückgetreten. Die 32-jährige Baselbieterin gab vier Tage nach dem Startout in Roland Garros bekannt, dass sie aufhört.
Mit Schnyder verliert die Schweiz die zweitbeste Spielerin der Geschichte nach der alles überstrahlenden Martina Hingis. Die Baselbieterin kann auf eine mehr als respektable Karriere zurückblicken: Sie war die Nummer 7 der Welt, gewann 11 Einzel- und 5 Doppeltitel und spielte rund 8,5 Millionen Dollar an Preisgeld ein. Höhepunkt ihrer Grand-Slam-Karriere war der Australian-Open-Halbfinal 2004, daneben erreichte sie sechs Viertelfinals. "Es ist Zeit, ein wunderbares Kapitel zu schliessen", sagte Schnyder in Paris, "ich bin dankbar und stolz."
Zudem stand sie gemeinsam mit Hingis im Fedcup-Final und beendete sieben Jahre in den Top 16. Insgesamt war die mit viel Ballgefühl und Spielwitz ausgestattete Linkshänderin ein absolutes Muster an Beständigkeit, in den letzten 14 Jahren war sie zum Saisonende stets unter den Top 50 klassiert. "Ich hatte viele grosse Erfolge, aber am Bleibendsten sind der Sieg beim Heimturnier in Zürich, die Fedcup-Heimspiele, als wir den Final erreichten und dass ich praktisch alle grossen Champions bezwungen habe."
Das Ende von Schnyders Karriere hatte sich abgezeichnet, in letzter Zeit hatte sie kaum mehr Erfolge gefeiert, in diesem Jahr eigentlich nur noch im Schosse des Fedcup-Teams geglänzt. Dennoch wird sie im Schweizer Frauentennis eine grosse Lücke hinterlassen, die klare Nummer 1 ist nun Timea Bacsinszky.

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SDA-ATS