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Thomas Rüfenacht ist ein Provokateur. Der Stürmer des SC Bern kann aber mehr als das, was er mit den zwei Toren beim 4:1-Heimsieg in der Halbfinalserie gegen Lugano einmal mehr beweist.

Spieler wie Rüfenacht braucht eine Mannschaft in der entscheidenden Meisterschaftsphase. Der amerikanische-schweizerische Doppelbürger bringt Emotionen ins Spiel, geht den Gegnern unter die Haut und skort zudem regelmässig. Zum Titelgewinn des SCB im vergangenen Jahr steuerte er in den Playoffs drei Tore und vier Assists bei. Nun hat er nach acht Partien sechs Punkte (drei Assists) auf dem Konto.

Rüfenacht schoss das 3:0 (34.) und 4:1 (52.). Ersteres erzielte er im Powerplay, wo er vor dem Tor steht. Insgesamt waren die Berner in Überzahl dreimal erfolgreich. "Wenn wir diese Tore schiessen, dann öffnet das das Spiel", so Rüfenacht nach der 2:1-Führung in der Serie. "Dann muss Lugano versuchen, bei fünf gegen fünf Druck zu machen, und wir erhalten Konterchancen. Es war eine souveräne Leistung. Wir liegen in die Schüsse, kämpfen. Das macht das Team speziell." Für das Spiel vom Dienstag in Lugano fordert er, erneut Druck zu machen, um weitere Strafen der Tessiner zu erzwingen.

Die Berner, die als erste Mannschaft seit den ZSC Lions im Jahr 2001 den Titel verteidigen wollen, sind in den laufenden Playoffs auswärts noch ungeschlagen. Die Fortsetzung dieser Serie gilt es für die Luganesi unbedingt zu verhindern, ansonsten droht ihnen das gleiche Schicksal wie im letztjährigen Final. Damals bezwangen sie den SCB in der ersten Partie ebenfalls, ehe sie viermal hintereinander verloren.

"Wir müssen jetzt Vollgas geben", sagte Luganos Routinier Steve Hirschi, der für die kommende Saison keinen neuen Vertrag erhalten hat. "In den ersten 20 Minuten wurden wir überfahren, waren wir immer einen Schritt zu spät." Sie seien der Aussenseiter, der gesamte Druck liege bei Bern. "Von daher haben wir nichts zu verlieren. Wir müssen versuchen, mehr das Spieldiktat zu übernehmen. Die Berner sind ein sehr gutes Team, aber auch sie machen unter Druck Fehler."

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SDA-ATS