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Der grosse Gewinner der Swiss Ice Hockey Awards heisst SC Bern. Thomas Rüfenacht und Mark Arcobello erhalten in Bern die Auszeichnungen als wertvollste Spieler (MVP) der letzten Saison.

Erstmals vergab Swiss Ice Hockey zwei MVP-Auszeichnungen. Und gleich bei beiden Preisübergaben stieg ein Vertreter des Meisters als Sieger auf die Bühne. Rüfenacht setzte sich bei der Wahl des Playoff-MVP gegen seine Teamkollegen Mark Arcobello und Leonardo Genoni durch.

Arcobello wurde dafür als MVP der Qualifikation geehrt, vor Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron) und Lino Martschini (Zug). Der Amerikaner war im Februar bereits als PostFinance-Topskorer ausgezeichnet worden, was dem Award "Stürmer des Jahres" entspricht. Aber auch Genoni durfte einen Preis entgegen nehmen, und zwar zum dritten Mal nach 2011 und 2015 jener für den Torhüter des Jahres.

Gilles Senn bester Youngster

Vor einem Jahr waren die Berner Spieler leer ausgegangen, nachdem sie nach einer schwachen Qualifikation (8. Rang) noch den Pokal geholt hatte. Stattdessen hatte die Jury, bestehend aus Vertretern der Medien und des Verbandes sowie der Klubs (je 50 Prozent) Perttu Lindgren vom HC Davos zum MVP bestimmt.

Awards erhielten Vertreter des HCD auch in diesem Jahr. Gilles Senn, der Nachfolger von Genoni im Tor der Bündner, wurde "Youngster of the year", Andres Ambühl von den Fans in einer Internetwahl zum vierten Mal in Folge zum beliebtesten Spieler der Liga gewählt. Weitere Awards gingen an Nico Hischier (Hockey Award), Simon Schenk (Special Award) und Lara Stalder (Spielerin des Jahres).

Auch Furrer verabschiedet

Die Gala im Berner Kursaal mit rund 350 Gästen stand ganz im Zeichen von Ehrungen und Verabschiedungen. Nebst dem ehemaligen Nationaltrainer und GCK-Lions-Sportchef Simon Schenk, der für seine Verdienste im Schweizer Eishockey den Spezialpreis erhielt, würdigte der Verband weitere Persönlichkeiten.

Den langjährigen Schiedsrichter Danny Kurmann (neu Schiedsrichterchef beim internationalen Verband IIHF) verabschiedete er ebenso wie den abtretenden Verbandspräsidenten Marc Furrer. Furrer ist im Juni zurückgetreten und hat im Vorfeld der Gala seine letzte Generalversammlung geleitet.

Hischiers Strahlkraft

Erst am Beginn seiner (Spieler-)Karriere steht Ausnahmetalent Nico Hischier, der im Juni im NHL-Draft von den New Jersey Devils als Nummer 1 gezogen worden ist. Dem 18-jährigen Walliser wurde mit dem Hockey Award jener Preis überreicht, der an Eishockey-Vertreter geht, die auf internationaler Ebene für Aufsehen gesorgt haben.

Hischier sorgte diesen Frühsommer für mehr als nur Aufsehen. Der Nummer-1-Pick löste eine so grosse Strahlkraft aus, dass die Jury gar auf weitere Nominationen verzichtete. An anderen Kandidaten, zum Beispiel Mark Streit als Gewinner des Stanley Cups, hätte es nicht gemangelt.

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SDA-ATS