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Rund 70 Fahrgäste sind bei einem Zugunglück im Feierabendverkehr nordöstlich von New York verletzt worden. Der Zusammenstoss zweier Züge ereignete sich am Freitag bei Bridgeport im US-Bundesstaat Connecticut.

Von den fünf Opfern mit schweren Verletzungen befand sich am Samstag noch eines in sehr kritischem Zustand, schrieb die Lokalzeitung "The Hartford Courant". Die meisten Passagiere, die in den Spitälern von Bridgeport behandelt wurden, konnten entlassen worden.

Nach Angaben einer Spitalsprecherin hatten die meisten Opfer leichtere Verletzungen "wie man sie auch bei einem Autounfall erleiden könnte".

Wie ein Sprecher der Bahngesellschaft dem Sender CNN sagte, war ein Nahverkehrszug auf der Fahrt von New Haven nach New York aus noch ungeklärter Ursache entgleist und mit einem auf dem Nachbargleis entgegenkommenden Zug des selben Unternehmens zusammengestossen.

Auch einige Waggons des zweiten Zuges seien dabei aus den Gleisen gesprungen. Beamte der US-Verkehrssicherheitsbehörde nahmen die Ermittlungen über die Ursache des Unglücks knapp 120 Kilometer nordöstlich von New York auf.

Verbindung zwischen New York und Boston unterbrochen

Der Zugverkehr zwischen New York und Boston wurde nach dem Unfall zunächst eingestellt. Der Stadtpräsident von Bridgeport, Bill Finch, sagte CNN, aufgrund der Schäden an den Gleisen könnte die Unterbrechung Wochen andauern.

Da eine Parallelstrecke derzeit wegen eines Brückenbaus stillgelegt ist, gebe es derzeit keine Bahnverbindung zwischen dieser Gegend Connecticuts und der Metropole New York. "Dies ist unsere Pipeline nach New York City, und sie wird eine ganze Weile geschlossen bleiben", fügte Finch hinzu. 300'000 Pendler seien betroffen.

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SDA-ATS