Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Hagel und Sturm haben an landwirtschaftlichen Kulturen in der Schweiz Millionenschäden angerichtet.

KEYSTONE/APA/APA/GEORG HOCHMUTH

(sda-ats)

Die Schweizer Hagel Versicherung rechnet nach den Unwettern vom Samstag mit Schäden im Umfang von rund vier Millionen Franken an landwirtschaftlichen Kulturen. Sie erwartet rund 800 Schadenmeldungen.

Hagel und Sturm verursachten in mehreren Regionen teils erhebliche Schäden, wie die Schweizer Hagel am Dienstag mitteilte. Betroffen sind vor allem die Regionen um La Sarraz und Yverdon in der Waadt, das Bielersee-Gebiet und die Region Biel, das Berner Seeland und das Mittelland zwischen Niederbipp BE und Lenzburg AG.

Äcker, Reben, Obst und Gemüse

Nicht allein auf Äckern gab es Verluste. Von Unwettern beschädigt wurden auch Rebberge, Obstanlagen, Gemüsekulturen und Anbauflächen von Gärtnereien. Die Schadenexperten werden in den kommenden Tagen beginnen, die Schäden zu erfassen.

Am Wochenende und auch am Montagabend wurden einige Regionen der Schweiz von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen am Montag auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. In den Kantonen Luzern und Aargau mussten mehrere Feuerwehren ausrücken.

Im Kanton Luzern waren das Hinterland bis Dagmersellen sowie das Seetal am stärksten von Unwettern betroffen. Insgesamt zwölf Feuerwehren mit 220 Personen standen dort im Einsatz. Sie mussten Gebäude vor einfliessendem Wasser schützen sowie Keller und Garagen auspumpen.

Feuerwehren erneut im Einsatz

Wie die Gebäudeversicherung Luzern am Dienstag mitteilte, blieb der Kanton Luzern aber vor grösseren Schäden verschont. Auch im nördlichen Nachbarkanton Aargau entstanden keine ausserordentlich grosse Schäden, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Heftige Gewitter führten dort zu zehn Feuerwehreinsätzen.

Vor allem im oberen Freiamt liefen mehrere Keller mit Wasser voll. Vereinzelt waren auch Gemeinden im Wynental und im Bezirk Zofingen betroffen. In der Region Zofingen selbst, wo ein Unwetter am Samstag einen Millionenschaden angerichtet hatte, regnete es am Montagabend hingegen nur mässig.

Am Samstagabend hatten Unwetter in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn enorme Schäden angerichtet. Es kam zu überschwemmten Kellern und Unterführungen, Hangrutschen und Stromausfällen. Allein aus der Region Zofingen gingen bei der Aargauischen Gebäudeversicherung bis Dienstagnachmittag 3000 Schadenmeldungen ein. Die Zofinger Behörden gehen von einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe aus.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS