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Die Stadt Zürich und der Polizeibeamtenverband Zürich (PBV) haben sich am Freitagabend darauf geeinigt, einen Runden Tisch einzuberufen, um Lösungen gegen die Überbelastung zu finden. Die erste Sitzung soll nun möglichst rasch stattfinden.

Am kommenden Montag werde man beginnen, einen ersten Termin zu suchen, sagte ein Sprecher der Stadtpolizei Zürich am Samstag auf Anfrage. Es sei wichtig, dass dieser Runde Tisch unter der Leitung von Peter Arbenz nun möglichst schnell einberufen werde. Voraussichtlich zu Beginn der Sommerferien sollen die ersten Resultate dieser Gesprächsrunde vorliegen.

Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) setzt grosse Hoffnungen in diese Gespräche. Man werde sicher nicht jedes Problem lösen können, sagte er gegenüber Radio 24. Er sei aber zuversichtlich, dass Lösungen gefunden würden, um die Polizisten zu entlasten. Er werde sich zudem nach wie vor dafür einsetzen, dass der Gemeinderat mehr Polizeistellen bewillige.

Aktion wird fortgesetzt

Auch wenn am Freitag eine Einigung erzielt werden konnte: Formell geht der Bussenstreik in der Stadt Zürich noch einige Tage weiter. Weil der Vorstand des PBV den Streik nicht in eigener Macht abbrechen kann, muss zuerst eine Vollversammlung einberufen werden, an der die Mitglieder das Ende der Aktion offiziell beschliessen.

Diese Vollversammlung wird voraussichtlich erst nach Ostern stattfinden, sagte PBV-Präsident Werner Karlen. Bis dahin werde die Aktion deshalb weitergeführt. Trotz der Einigung vom Freitag will die Stadtpolizei also noch nicht zum Alltag übergehen und auch die kommenden Tage hin und wieder ein Auge zudrücken.

Auch am Streiktag nicht untätig

Ausgenützt wurde der Bussenstreik bis jetzt nicht: Seit Streikbeginn in der Nacht auf Freitag zeigte sich die Polizei zwar sehr tolerant, vor allem bei Velofahrern auf dem Trottoir oder Autofahrern, die in einer stehenden Kolonne telefonierten - das grosse Chaos war deswegen aber nicht ausgebrochen.

Ganz untätig waren die Polizisten nämlich auch an ihrem Aktionstag nicht. Grobe Verstösse, welche die Sicherheit gefährdeten, etwa das Überfahren eines Rotlichtes, wurden trotz des Streiks gebüsst.

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SDA-ATS