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Weil er sich im Rahmen einer Mutprobe lebendig in einem Sarg eingraben liess, ist ein 35-jähriger Mann in Russland einen schrecklichen Tod gestorben. Dies teilte ein Vertreter der Ermittlungsbehörde im ostrussischen Blagoweschtschensk am Mittwoch mit.

Demnach sagte ein Freund des Mannes aus, dieser habe mit dem makabren Experiment seine Ausdauer und Widerstandskraft testen wollen. Zusammen hätten sie im Garten des Freundes in Blagoweschtschensk ein Loch gegraben und darin einen selbstgemachten Sarg mit Löchern für Luftröhren hinabgelassen, berichtete dieser Zeuge den Angaben zufolge weiter.

Der 35-Jährige habe sich dann mit einer Decke, einer Flasche Wasser und einem Handy in den Sarg gelegt und den Deckel geschlossen. Sein Freund bedeckte den Sarg anschliessend mit Brettern und einer etwa 20 Zentimeter hohen Erdschicht.

Der Freund berichtete den Angaben zufolge, nachdem der Eingegrabene ihn mit seinem Handy angerufen und ihm gesagt habe, dass es ihm gut gehe, sei er nach Hause gegangen. Am nächsten Morgen habe er den 35-Jährigen tot in seinem Grab gefunden.

Luftzufuhr unterbrochen

Der Ermittler vermutete, dass ein Regensturm die Luftzufuhr zum Sarg unterbrochen haben könnte. Bei dem Opfer handelte es sich demnach um einen Computerprogrammierer, der ein kleines Kind hatte. Möglicherweise sei er durch Berichte im Internet über Selbst-Bestattungen zu der Tat angeregt worden.

In jüngster Zeit hatten viele russische Blogger über überwachte Selbst-Bestattungen berichtet, die Zeitung "Rossiiskaja Gaseta" widmete dem Phänomen sogar einen grossen Artikel. Vergangenen Sommer war in der nordrussischen Region Wologda ein Mann gestorben, der sich von einem Freund im Wald begraben liess, um seine Angst vor dem Tod zu überwinden.

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SDA-ATS