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Wegen der Tötung eines Journalisten ist ein russischer Polizist zu zwölf Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Freitag berichtete, wurde der 26-Jährige für schuldig erklärt, im Januar vor einem Jahr den Journalisten Konstantin Popow in einer Ausnüchterungszelle im sibirischen Tomsk zusammengeschlagen zu haben.

Der Reporter war dabei auf einem Bett angebunden. Er wurde nach dem Vorfall nach Hause geschickt, musste aber wenige Stunden später in ein Spital eingeliefert werden. Popow fiel ins Koma und starb zwei Wochen darauf.

Der angeklagte Polizist hatte gestanden, die Tat aus Stress verübt zu haben. Als Konsequenz aus dem Vorfall entliess Präsident Dmitri Medwedew den Polizeichef der Region Tomsk. Der Staatschef hatte 2009 eine Reform der Sicherheitskräfte angeordnet, da es immer wieder Skandale in der russischen Armee und der Polizei gibt.

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SDA-ATS