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Russland will mit höherem Einlagezins Kapitalflucht entgegenwirken

Die russische Zentralbank stemmt sich mit einem überraschenden zinspolitischen Manöver gegen die Kapitalflucht aus dem Land. Die Bank von Russland erhöhte die Depotzinsen für Übernachteinlagen am Montag um einen Viertelprozentpunkt auf 3,5 Prozent.

Ein höherer Einlagezins macht es für die Finanzinstitute attraktiver, ihr Geld über Nacht bei der Zentralbank zu hinterlegen. Mit der Erhöhung wirkt die russische Zentralbank somit dem Kapitalabfluss aus dem Land entgegen, dessen strukturschwache Wirtschaft hauptsächlich vom Handel mit Rohstoffexporten lebt.

In den vergangenen sieben Monaten sind aus dem Schwellenland mehr als 50 Mrd. Dollar Kapital abgeflossen.

Den Leitzins von 8,25 Prozent tastete die Notenbank dagegen nicht an. In der Erklärung zum Zinsentscheid sprach die Notenbank am Montag von noch immer hohen Inflationserwartungen. Daneben äusserten die Geldpolitiker ihre Sorgen über das "extrem niedrige Niveau" der Kapitalinvestitionen.

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