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Russland wirft US-Koalition Kriegsverbrechen im Irak vor

Wer hat keine Angst vor mir? - Mitglied der irakischen Antiterror-Eliteeinheit, die am Sturm auf Mossul beteiligt ist.

KEYSTONE/AP/KHALID MOHAMMED

(sda-ats)

Nach Beschuldigungen gegen Russland wegen Kriegsverbrechen hat die Führung in Moskau der US-Koalition Angriffe auf Zivilisten im Irak vorgeworfen - mit "Zeichen von Kriegsverbrechen".

Die russische Aufklärung habe einen Angriff auf die Ortschaft Dakuk 30 Kilometer südlich von Kirkuk festgestellt, sagte Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium am Samstag. Dabei seien Zivilisten getötet worden, darunter Frauen und Kinder, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Eine unabhängige Bestätigung gab es zunächst nicht.

Russland steht wegen seiner Bombardements der nordsyrischen Grossstadt Aleppo in der Kritik, mit denen es die Regierung in Damaskus stützt. Der UNO-Menschenrechtsrat will möglichen Kriegsverbrechen nachgehen.

Konaschenkow kritisierte nun seinerseits, die Aktionen der US-geführten Koalition im Irak trügen "Zeichen von Kriegsverbrechen". Er behauptete: "Zu häufig fallen Hochzeiten, Beerdigungen, Krankenhäuser, Polizeistationen und humanitäre Konvois unter die Angriffe der Koalition." Details nannte der Sprecher aber nicht.

Die irakische Armee hatte vergangene Woche mit Unterstützung der US-Koalition eine Offensive auf die von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehaltene Stadt Mossul begonnen. Der nun angeblich beschossene Ort sei aber nach russischen Erkenntnissen keine IS-Hochburg, hiess es.

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