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Russlands Börse taumelt und bringt Rubel auf Rekordtief

Der rasante Preisverfall beim Öl hat die russische Börse am Montag straucheln lassen. Der Moskauer Aktienindex RTS fiel um bis zu 4,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast fünfeinhalb Jahren. Auch die russische Währung taumelte.

Der Dollar kletterte in der Spitze um 3,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 52,05 Rubel. Der Euro markierte mit 64,94 Rubel ebenfalls eine Bestmarke.

Die Entscheidung der Opec, die Fördermenge unverändert zu belassen, hatte die Talfahrt der Ölpreise zuletzt noch einmal beschleunigt. Brent notierte am Montag mit 67,53 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Seit Jahresanfang ist der Brent-Preis vor allem wegen der Wirtschaftsflaute in Europa und China um fast 40 Prozent eingebrochen.

Der Preisrutsch trifft die russische Wirtschaft, die ohnehin schon unter Sanktionen des Westens leidet, besonders hart. Russland, das rund 40 Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus dem Öl-Export bezieht, gehen nach eigener Auskunft bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich durch den fallenden Ölpreis verloren.

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