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Demonstranten verhinderten seine Festnahme: Dem früherer georgischen Präsidenten und jetzigen Kiewer Oppositionellen Michail Saakaschwili wird die Unterstützung krimineller Kreise vorgeworfen.

KEYSTONE/AP/EVGENIY MALOLETKA

(sda-ats)

Der ehemalige georgische Präsident und jetzige Kiewer Oppositionelle Michail Saakaschwili will sich weiter einer Festnahme widersetzen. "Der Geheimdienst wird es nicht schaffen, mich festzunehmen", sagte Saakaschwili der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch.

Er bestätigte demnach, dass er mit dem Sturz vom Dach seines Wohnhauses gedroht habe. "Ich habe ihnen zu gerufen, dass wir alle vom Dach fallen könnten, wenn sie mich festnehmen", sagte er.

Saakaschwili wird die Unterstützung krimineller Kreise vorgeworfen. Am Dienstag hatten Hunderte ukrainische Demonstranten die Festnahme des 49-Jährigen vereitelt.

Mit seiner Kritik am ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko dominiert Saakaschwili seit Wochen die ukrainischen Schlagzeilen. Er hat immer wieder zu Protesten aufgerufen, um dessen Amtsenthebung zu erreichen. Saakaschwili sagte: "Poroschenko ist völlig verrückt geworden. Jeder weiss, dass es absurd ist, mir eine Kooperation mit Russland vorzuwerfen. Das ist frei erfunden. Poroschenko hat Angst, dass ich ihm politisch gefährlich werde, nur darum geht es".

Zurzeit ist Saakaschwili staatenlos. Im September war er in einer spektakulären Aktion mithilfe von Anhängern in die Ukraine zurückgekehrt. 2015 hatte er bereits die Staatsangehörigkeit seines Heimatlandes verloren, nachdem er für die Arbeit als Gouverneur in Odessa den ukrainischen Pass angenommen hatte. Ihm droht die Abschiebung nach Tiflis. Georgien hat wegen Ermittlungen zu Korruption und Amtsmissbrauch um seine Auslieferung gebeten.

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SDA-ATS