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Die Säuglingssterblichkeit in der Schweiz ist auch letztes Jahr wieder leicht gesunken. Babies von Müttern mit Migrationshintergrund haben allerdings immer noch eine überdurchschnittliche Sterblichkeitsrate. (Symbolbild)

Keystone/DPA-Zentralbild/ARNO BURGI

(sda-ats)

In der Schweiz sind letztes Jahr 87'381 Babies geboren worden, 500 weniger als 2016. Die Säuglingssterblichkeit und die Totgeburtenrate gingen ganz leicht zurück. Die Sterblichkeitsrate sinkt seit Jahren - nur leicht, aber stetig, wie Zahlen des Bundes zeigen.

Auf 1000 Lebendgeborene kamen letztes Jahr 4,1 Totgeburten und 3,5 Kinder, die im ersten Lebensjahr starben. Im Jahr zuvor waren es 4,2 respektive 3,6 gewesen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in neu aufgeschalteten Tabellen belegt.

Auch die Gesundheit der Neugeborenen ist statistisch gesehen stabil geblieben: Das Durchschnittsgewicht betrug letztes Jahr 3295 Gramm, ganz leicht mehr als in den drei vorausgegangenen Jahren. Auch der Anteil der Frühgeburten blieb mit sieben Prozent vergleichbar mit den Vorjahren.

Signifikant höhere Sterblichkeitsraten wiesen Kinder von Müttern mit Migrationshintergrund auf, namentlich aus Afrika. Säuglinge von westafrikanischen Müttern hatten im Schnitt in der Schweiz die geringsten Überlebenschancen. Ihre Sterblichkeitsrate lag bei 1,34 Prozent bei einem Landesdurchschnitt von 0,39 Prozent.

Als Gründe für die seit Jahrzehnten beobachtete höhere Sterblichkeitsrate von Ausländerkindern gelten beispielsweise ein tieferes Bildungsniveau und damit einhergehende Verständigungsprobleme, erschwerte Arbeitsbedingungen und Leben unter prekären sozialen Verhältnissen. Das legte eine vor vier Jahren vom Bundesrat vorgelegte Studie nahe.

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