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Bei den Grasshoppers soll nach stürmischen zwei Monaten und vor dem Heimspiel gegen St. Gallen wieder Ruhe einkehren. Der rehabilitierte Vero Salatic könnte heute wieder zum Einsatz kommen.

Ob der Ende August von der Vereinsleitung suspendierte Salatic nach einem argen Zerwürfnis mit Michael Skibbe wieder eingesetzt wird, liess der deutsche Trainer offen. "Wir sind am Freitagmorgen im Beisein von Sportchef Axel Thoma zusammen gesessen und haben die neue Situation besprochen. Wir sind alles Angestellte des Grasshopper Club und sind daher gemeinsam übereingekommen, GC so gut wie möglich zu helfen und der Mannschaft wieder Stabilität zu verleihen", liess sich Skibbe an der Medienkonferenz im GC-Campus in Niederhasli vernehmen.

Zehn Mikrofone lagen vor dem eloquenten deutschen Redner auf dem Tisch, fast zwei Dutzend Journalisten hatten sich zum Medientermin eingefunden. Während Salatic zur Aufhebung der Suspension keine Stellung nahm, stellte sich Skibbe der undankbaren Erklärungsaufgabe. "Die Suspension erfolgte von der Vereinsleitung aus. Ich unterstützte nach Spannungen mit Salatic lediglich die Anweisung meiner Vorgesetzten. Wir werden versuchen, uns für den Verein persönlich wieder anzunähern. Salatics sportliche Qualitäten sind mir bekannt. Deshalb wird er wieder meinem Kader angehören. Er ist gegen St. Gallen eine Option fürs Mittelfeld. Captain allerdings bleibt Daniel Pavlovic."

Skibbe glaubt nach der "Selbstzerfleischung bei GC" (Tagesanzeiger) und den Rissen im Verwaltungsrat keinen Image- oder Gesichtsverlust erlitten zu haben. "Mein Gesicht verliere ich nicht. Meine gute Erziehung erlaubt es mir, positiv nach vorne zu blicken und Konflikte gemeinsam zu lösen."

Die im Abstiegskampf wichtige Partie heute (20.00 Uhr) gegen St. Gallen rückte ob den Vorkommnissen bei GC in dieser Woche und der Kehrtwende im Fall Salatic in den Hintergrund. Skibbe bemerkte aber: "St. Gallen ist eine der Mannschaften der Stunde. Sie haben nach verhaltenem Start mit dem Sieg in Basel die Kurve gekriegt und treten deshalb auch bei uns als Favorit an."

Salatic bei St. Gallen kein Thema

Seit neun Spielen (zwei im Cup und sieben in der Meisterschaft) sind die Ostschweizer ungeschlagen. Captain Stéphane Besle wird nach verbüsster Sperre wieder in die Mannschaft rücken, Mario Mutsch oder Muhamed Demiri dürften im Mittelfeld den gesperrten Everton ersetzen. Zu Salatic nahm St. Gallens Trainer Jeff Saibene nur am Rande Stellung: "Grundsätzlich ist ein Salatic in guter Form für jedes Team eine Verstärkung. Ansonsten beschäftigen wir uns nicht mit diesem Thema. Das ist nicht unsere Baustelle. Wir schauen auf uns und sind auf verschiedene GC-Formationen vorbereitet."

Wegweisendes Spiel für Luzern

Ein wegweisendes Spiel steht gegen das unberechenbare und zuletzt zweimal in St. Gallen knapp geschlagene Thun auch für Luzern an. FCL-Trainer Markus Babbel erklärt kategorisch: "Wir müssen nachlegen. Sonst nützt uns der Auswärtssieg in Zürich nichts."

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SDA-ATS