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Bern - Der Krankenkassendachverband santésuisse will kein Verbot von Billigkassen. Stattdessen will er die Rahmenbedingungen so gestalten, dass es solche nicht mehr braucht. Dazu gehört ein entsprechender Risikoausgleich.
Die Mehrkassenstrategie der Krankenkassen hänge direkt vom Risikoausgleich ab, sagte santésuisse-Sprecher Paul Rhyn auf Anfrage. Je ausgefeilter der Risikoausgleich, desto weniger brauche es Billigkassen.
Santésuisse wolle kein Verbot von und keine Vorschriften für Billigkassen erlassen, sagte Rhyn weiter. Dafür müssten aber die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass die Probleme verringert oder eliminiert würden.
An seiner Verwaltungsratssitzung vom Mittwoch diskutierte der Verband neben möglichen Verfeinerungen beim Risikoausgleich die Stärkung von Managed Care und die Senkung der Verwaltungskosten.
Dabei ging es auch darum, ob Marketing- und Werbekosten nur aus Einnahmen der Zusatzversicherungen gedeckt werden dürfen. Diese Diskussion werde weiter geführt, sagte Rhyn.
Mit der Verwaltungsratssitzung vom Mittwoch hat sich santésuisse auch eine Tochtergesellschaft namens tarifsuisse ag gegeben. Diese verhandelt nun anstelle von santésuisse die Tarife und Verträge mit Spitälern und Ärzten. Krankenkassen können diese Leistung bei tarifsuisse einkaufen.
Grosse Kassen können diese Verhandlungen auch selbst führen und können so Verbandsbeiträge sparen. Gleichzeitig verkleinern sie damit aber die Verhandlungsmacht des Verbandes, sagte Rhyn.

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SDA-ATS