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Paris - Nach gewaltsamen Ausschreitungen in der französischen Stadt Grenoble sowie in der Bretagne hat Staatschef Nicolas Sarkozy jedweden Krawallmachern den Kampf angesagt.
In den beiden Gebieten hätten sich in den vergangenen Tagen "äusserst schwerwiegende Ereignisse" zugetragen, sagte Sarkozy am Mittwoch bei der wöchentlichen Kabinettssitzung in Paris. Die Gewalt sei "vor allem gegenüber den Einsatzkräften" ausgeufert.
Dies sei nicht hinnehmbar. Schon jetzt kämpfe die Regierung "unerbittlich" gegen die Kriminalität. Künftig werde sie "einen wahrhaften Krieg" gegen Schwarzhändler und Straftäter führen.
In der Alpenstadt Grenoble hatten aufgebrachte junge Leute aus einem Problemviertel in der Nacht zum Samstag zu randalieren begonnen, nachdem die Polizei einen fliehenden Casinoräuber aus einer nordafrikanischen Einwandererfamilie erschossen hatte.
Bei den darauffolgenden Ausschreitungen schossen mehrere Menschen auf die Polizei. Innenminister Brice Hortefeux schickte 240 Polizisten zur Verstärkung in den Ort, um für Ruhe zu sorgen.
Staatschef Sarkozy teilte bei der Kabinettssitzung mit, dass er den höchsten Verwaltungsbeamten der Region Isère durch einen anderen Präfekten ersetzen werde, der früher selbst bei der Polizei gewesen sei.
Sitzung zu "unrechtmässigen Siedlungen"In Saint-Aignan in der Nähe von Rennes in der Bretagne hatten Sinti und Roma am Wochenende die Polizei angegriffen. Zu den Ausschreitungen kam es, nachdem die Gendarmerie einen jungen Mann erschossen hatte.
Ersten Ermittlungen zufolge war der Mann vor einer Verkehrskontrolle geflohen, weil er keinen Führerschein hatte und weil er fürchtete, wegen eines Diebstahls in einem Nachbarort belangt zu werden. Unmittelbar danach gingen rund fünfzig teils vermummte Menschen mit Äxten und Schürhaken auf die Gendarmerie von Saint-Aignan los.

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SDA-ATS