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Der mit den niedrigsten Zustimmungswerten seiner Amtszeit kämpfende französische Präsident Nicolas Sarkozy hat erneut einen Befreiungsschlag versucht. Der Staatschef stellte sich im Fernsehen den Fragen von neun ausgewählten Landsleuten.

Zur besten Sendezeit ging es unter anderem um den aktuellen Reiseskandal zweier hochrangiger Regierungsmitglieder sowie um die wütenden Richterproteste.

Sarkozy zog zudem erneut Deutschland als positives Beispiel für Frankreich heran. Die Deutschen hätten bereits dafür gekämpft wettbewerbsfähig zu sein, als in Frankreich die 35-Stunden-Woche eingeführt worden sei, sagte der Präsident.

Wer bei den Aufregerthemen der vergangenen Tage Überraschungen erwartet hatte, wurde allerdings enttäuscht. In beiden Fällen kündigte Sarkozy ein Festhalten an seinem Kurs an.

Premierminister François Fillon und Aussenministerin Michèle Alliot-Marie dürfen im Amt bleiben, obwohl sie sich im Privaturlaub in Tunesien und Ägypten zu Flügen einladen liessen.

Auch an der umstrittenen Richterschelte hielt Sarkozy fest. "Wenn etwas nicht funktioniert, gibt es einen Verantwortlichen und der Verantwortliche wird sich rechtfertigen müssen", bekräftigte der Staatschef. Es sei ein Desaster, dass eine junge Frau von einem Wiederholungstäter vergewaltigt und getötet worden sei, gegen den neue Anzeigen vorgelegen hätten.

Nach jüngsten Umfragen haben nur noch 24 Prozent der Franzosen Vertrauen zu Sarkozy. Nie zuvor lag diese Zahl in seiner Amtszeit so niedrig. Nach einer anderen Umfrage unterstützen 65 Prozent der Franzosen hingegen die Proteste gegen Sarkozys Justizschelte.

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SDA-ATS