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Berlin - Nach seinen umstrittenen Thesen zur Integration von Muslimen hat Thilo Sarrazin nun endgültig die Führung der Deutschen Bundesbank verlassen. Bundespräsident Christian Wulff entliess ihn jetzt zum Monatsende.
Dies bestätigte Sarrazin der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin. Wulff musste die Entlassung formal vornehmen. "Das Thema Bundesbank ist für mich damit abgeschlossen", sagte Sarrazin. Er hatte mit seinen Thesen zur mangelnden Integrationsfähigkeit von Muslimen eine heftige Debatte in Deutschland ausgelöst.
Der frühere Berliner Finanzsenator hatte sich unter Vermittlung von Vertretern des Bundespräsidenten mit der Bundesbank auf einen Rückzug geeinigt. Die Bankspitze wollte wegen der umstrittenen Thesen nicht mehr mit Sarrazin zusammenarbeiten.
Der Rückzug aus dem Vorstand wird nach Sarrazins Worten zum 1. Oktober wirksam. Eigentlich hätte seine Amtszeit noch bis zum Jahr 2014 gedauert.
Gleichzeitig läuft noch ein Parteiausschlussverfahren in der SPD. Diese Auseinandersetzung mit der Partei gehe unabhängig von seiner Trennung von der Bundesbank weiter, sagte Sarrazin.

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SDA-ATS