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Die Hoffnung für das Team Sauber auf eine erfolgreiche Berufung im Rechtsstreit mit Giedo van der Garde erfüllt sich nicht. Der Rennstall muss den Holländer als Stammfahrer zulassen.

Auch der letzte Versuch des Teams Sauber, mit einer Berufung im Streitfall mit Van der Garde Recht zu bekommen, ist gescheitert. Der Holländer hat vor dem Obersten Gerichtshof des australischen Bundesstaats Victoria in Melbourne endgültig grünes Licht erhalten, als einer der beiden Fahrer für den Zürcher Rennstall an den Grands Prix teilnehmen zu dürfen.

In Bezug auf den gerichtlichen Entscheid hiess es, dass die Richter alle relevanten Parteien angehört hätten, dass sie bei einem kurzfristigen Einsatz Van der Gardes keine Sicherheitsbedenken sehen würden, und die Verträge mit den vorgesehenen Stammfahrern Felipe Nasr und Marcus Ericsson in diesem Falle keine Bedeutung für das Urteil hätten. Die vorgetragenen Anliegen des Klägers (Van der Garde) seien aus juristischer Sicht allesamt berechtigt, hiess es aus dem Gericht.

Das Urteil zwingt die Führung des Teams Sauber zu raschem Handeln, denn schon um 2.30 Uhr in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit steht das erste freie Training für den Grand Prix von Australien im Programm. Es geht nun darum, für Van der Garde eines der beiden Autos herzurichten. Vor allem aber müssen Monisha Kaltenborn und die weiteren Verantwortlichen darüber entscheiden, welcher der eigentlichen Einsatzfahrer, Marcus Ericsson oder Felipe Nasr, für Van der Garde über die Klinge springen muss. Van der Garde hat sich offenbar auch die Umrüstung des Autos auf seine Bedürfnisse vor Gericht absichern lassen. Sollte ihm für das erste Training in Melbourne kein Auto zur Verfügung stehen, könnten die Richter das gesamte Material des Teams beschlagnahmen und so auch den Start von Ericsson und Nasr verhindern.

Sowohl der Schwede als auch der Brasilianer haben sich mit einer Mitgift, deren Höhe auf je 20 Millionen Franken geschätzt wird, ins Team eingekauft. Dem Team Sauber werden durch den Gerichtsentscheid nicht nur mehrere der dringend benötigten Millionen abhanden kommen. Auf den Rennstall dürften wohl auch weitere Gerichtsfälle zukommen.

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SDA-ATS