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Aus Sorge vor einem unkontrollierbaren Unruheherd an seiner Grenze hat Saudi-Arabien dem Nachbarland Jemen weitere 3,25 Milliarden Dollar Hilfsgelder zugesagt. Das Land unterstützt Jemen bereits mit Öllieferungen und Militärhilfe.

Auf einer Geberkonferenz am Mittwoch in Riad sagte der saudiarabische Aussenminister Saud al-Faisal, mit der Hilfe solle Sicherheit, Stabilität und Wohlstand gefördert werden. Dies sei angesichts der Bedrohungen durch Extremismus und Terrorismus notwendig.

Jemens Finanzminister Sachr Ahmed al-Wadschih rechnet in diesem Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 2,5 Milliarden Dollar. Er wäre froh, wenn wenigstens ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent erreicht werde, sagte er.

Die als "Freunde Jemens" bezeichnete Gebergruppe berät auch über die politische Entwicklung des Landes nach dem Rücktritt des langjährigen autokratischen Herrschers Ali Abdullah Saleh, der nach monatelangen Massenprotesten sein Amt aufgab.

In den Wirren des Machtwechsels haben Extremisten, die dem Terroristennetzwerk Al-Kaida nahestehen, Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Als Reaktion auf eine Militäroffensive gegen ihre Hochburgen hat am Montag ein Selbstmordattentäter in Sanaa eine Bombe gezündet und mehr als 90 Soldaten mit in den Tod gerissen.

SDA-ATS