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In das im Aufbau befindliche Tourismusresort in Andermatt sind bislang 345 Mio. Fr. investiert und Wohneinheiten im Wert von 275 Mio. Fr. verkauft oder reserviert worden. Samih Sawiris ist mit diesem Resultat zufrieden.

Der ägyptische Investor hat am Dienstag mit seinem Team in Andermatt über die Fortschritte seines Projektes informiert. Die 70 Mio. Fr. Differenz zwischen Investitionen und Verkäufen erachtet er den Umständen entsprechend als gut.

"Schritt für Schritt"

Wie viel er verdiene, sei für ihn zur Zeit zweitrangig, sagte Sawiris mit Hinweis auf die schwierigen Umstände. Wichtig sei für ihn, dass das Projekt Schritt für Schritt vorankomme. Die Turbulenzen in Ägypten, die Finanzkrise, die Zweitwohnungsinitiative und das Ringen um den Ausbau der Skiinfrastruktur in der Region Andermatt-Sedrun bremsten das Fortschreiten des Resort-Projektes.

2012 wurden in Andermatt lediglich 14 Appartements verkauft, nach 28 2011. 2013 seien die Verkäufe aber wieder besser, sagte Robert Fellermeier, Managing Director von Andermatt Swiss Alps AG, die für das Resort zuständig ist. Das Marketing sei ausgebaut worden.

Erneute Fonds-Lösung

2012 übernahm der Investor Acuro 73 Appartements des Hotels Chedi. Sawiris ist an diesem Fonds beteiligt. Auch beim zweiten neuen Hotel in Andermatt, beim Radisson Blu, soll nach Möglichkeit wieder ein Investor einen guten Teil der Wohnungen übernehmen. Der Vorteil dieses Modells besteht gemäss Sawiris darin, dass ein solcher Investor sich mehr Zeit lassen kann mit den Verkäufen als Andermatt Swiss Alps.

Einen Investor für die Wohnungen im Radisson gibt es aber noch nicht. Wie bereits Ende März bekannt gegeben, wird Sawiris wieder Mehrheitsaktionär an der Andermatt Swiss Alps. Er springt für die seiner Familie gehörende Orascom Development ein, der wegen des schwierigen Umfelds im ägyptischen Heimmarkt Investitionsmittel fehlen.

Andermatt Swiss Alps sei damit finanziell unabhängig von Orascom, sagte Sawiris. Start der Betriebsphase am 6. Dezember wird mit dem Hotel Chedi der erste Teil des Resorts seinen Betrieb aufnehmen. Das Fünf-Sterne-Haus beim Bahnhof Andermatt verfügt über 50 Hotelzimmer und 119 Appartements. Betrieben wird es von General Hotel Management in Singapur.

Das zweite Hotel, Radisson Blu, wird in einem Joint-Venture mit dem belgischen Bauunternehmen BESIX realisiert. Es wird über 180 Zimmer und 80 Appartements verfügen. Die Baueingabe soll noch dieses Jahr erfolgen. Im Bau sind ferner Appartementhäuser.

Ausbau des Skigebiets

Um die Destination Andermatt attraktiver zu machen, wird auch das Skigebiet ausgebaut, in einem ersten Schritt die Verbindung Richtung Oberalppass nach Sedrun. Durchgehende Pisten zwischen dem Urner und dem Bündner Ferienort sollen ab der Saison 2014/15 zur Verfügung stehen.

Bereits in diesem Jahr wird der 130 Hektaren grosse Golfplatz getestet. Nach einer Phase mit einem eingeschränkten Betrieb wird die Anlage 2016 offiziell eröffnet. Im Endausbau soll das Resort aus sechs Vier- oder Fünfsternehotels, 490 Wohnungen in 42 Gebäuden sowie zwei Dutzend Villen bestehen.

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SDA-ATS