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Bern - Das Zugfahren kostet bald mehr: Durchschnittlich steigen die Billettpreise im öffentlichen Verkehr um 6,4 Prozent, wie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) in Bern bekannt gab. Die erste allgemeine Tariferhöhung seit drei Jahren tritt am 12. Dezember in Kraft.
Von der Preisrunde wird fast niemand verschont. Besonders stark steigen die Preise für die Halbtax-Abonnemente: Die gemäss VöV "beliebteste Rabattkarte der Schweiz" kostet 15 Franken mehr pro Jahr. Das bedeutet einen Aufschlag um 10 Prozent. 75 Prozent der Einzelbillette werden in Kombination mit dem Halbtax gelöst, wie der VöV schreibt.
Für das 2-Jahres-Halbtax-Abo wird 50 Franken mehr verlangt. Das entspricht einem Aufschlag von 20 Prozent. Seit 1993 wurden die Preise für die Halbtax-Abonnemente nicht mehr angetastet, wie der VöV schreibt. Die gewöhnlichen Billette und Streckenabonnemente werden mit 3,4 Prozent moderater erhöht.
Auch die regelmässigen Pendler werden stärker zur Kasse gebeten. Das Generalabonnement (GA) sei Opfer des eigenen Erfolgs, heisst es in der Mitteilung. Denn weil Pendler immer längere Distanzen zurücklegten, sänken die Einnahmen pro Kilometer. Deshalb seien Preiserhöhungen unvermeidlich.
Durchschnittlich wird das GA um 6,7 Prozent teurer. Für Erwachsene in der 2. Klasse schlägt das GA um 200 Franken auf 3'300 Franken auf. Das GA Erwachsene für die 1. Klasse kostet neu 5'150 Franken. Das sind 300 Franken mehr als vorher.
Für Tagesausflüge muss künftig ebenfalls ein höheres Budget einberechnet werden. Eine normale Tageskarte 2. Klasse kostet neu 68 statt 64 Franken. Die 9-Uhr-Tageskarte wird in der 2. Klasse um 4 und in der 1. Klasse um 7 Franken erhöht.
Die Preisrunde erfolge keinsfalls, um Gewinne zu steigern, hielt der VöV fest. Es sei jedoch mehr Geld nötig, um die steigenden Kosten für den Betrieb und zukünftige Investitionen zu decken.

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SDA-ATS