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Bern - Im Normalfall verzeichnet die SBB täglich im Schnitt 12 Fehlermeldungen zu ihren Klimaanlagen. Seit die Hitze die Schweiz im Griff hat, ist die Anzahl Fehlermeldungen auf gut 20 pro Tag angestiegen.
Der Grund für die Pannenanfälligkeit sei die stärkere Beanspruchung der Klimaanlagen während der wärmeren Jahreszeit, bestätigte SBB-Sprecher Christian Ginsig einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Sonntag". "Zudem laufen die Anlagen länger pro Tag."
Die Hitze macht aber auch den Schienen und Weichen zu schaffen. Im Interview mit der Zeitung sagt Jean Chappuis, der Leiter der Netzüberwachung bei der SBB: "Diese Woche wurden in Reichenburg SZ 65 Grad im Gleis gemessen."
Zu hitzebedingten Schäden kam es bisher einzig auf der Broye-Linie zwischen Lausanne und Payerne im Waadtland. Dort stellte die SBB "letzte Woche eine Gleisverwerfung" fest. "Die Gleise haben sich angehoben und waren nicht mehr stabil."
Zur Sicherheit mussten die Lokführer auf Sicht fahren - nicht schneller als 40 km/h, um jederzeit anhalten zu können, erklärt Chappuis. Die Störung sei inzwischen behoben.
Generell weise die Statistik aber keine Häufung von Schäden auf. Es gebe etwas mehr Weichenstörungen und wegen der Elektronik bei hohen Temperaturen mehr Türstörungen. Letztere könne es aber auch bei Kälte geben.
Eine Panne in einem ICE der Deutschen Bahn hat die Bahnfahrenden aufgeschreckt: Wegen Ausfalls einer Klimaanlage erlitten etliche jugendliche Bahnreisende einen Hitzekollaps.

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SDA-ATS