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Rom - Der Gründer der skandalumwitterten Swisscom-Tochter Fastweb, Silvio Scaglia, ist in der römischen Strafanstalt Rebibbia vernommen worden. Er soll den Fiskus um 365 Millionen Euro betrogen haben.
Scaglia, der 2007 Fastweb an Swisscom verkauft hatte, muss sich zu dem Vorwurf verantworten, mit Fastweb-Geschäftsführer Stefano Parisi zwischen 2003 und 2006 mit fiktiven Käufen und Verkäufen von internationalen Telekom-Dienstleistungen knapp 2 Mrd. Euro in Rechnung gestellt zu haben. Damit hätten sie den Fiskus um 365 Mio. Euro betrogen.
Die Ermittlungen betreffen auch die Tochter der Telecom Italia, Telecom Italia Sparkle. Insgesamt 80 Personen sind laut jüngsten Angaben der Justizbehörden in den Sog der Ermittlungen geraten.
Die römischen Staatsanwälte, welche die Ermittlungen wegen mutmasslicher Geldwäsche führen, fordern, dass die an der Mailänder Börse notierte Fastweb-Gesellschaft und Telecom Italia Sparkle unter Aufsicht eines von der Justiz ernannten Sonderverwalters gestellt werde.
Dieser soll laut italienischem Gesetz für die Fortführung der Tätigkeit des Unternehmens sorgen, wenn dessen Chefs in den Sog von Justizermittlungen geraten. Über die Forderung der Staatsanwälte wird ein Gericht im Laufe dieser Woche entscheiden.
Die Aktien von Fastweb, Italiens zweitstärkstem Telekom-Betreiber, haben in Mailand seit dem Auffliegen des Skandals 16 Prozent ihres Wertes verloren. Wegen des Wirbels um die Tochter Telecom Italia Sparkle sind auch die Aktien der Telecom Italia unter Druck geraten.

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SDA-ATS