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Tennisstar Maria Scharapowa bekommt keine Wildcard für die das French Open. Die zweimalige Paris-Siegerin kann damit nicht am zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison teilnehmen.

Nach ihrer 15-monatigen, Mitte April abgelaufenen Dopingsperre wäre Scharapowa auf die Gnade des französischen Verbandes angewiesen gewesen, um das am 28. Mai beginnende Roland Garros nicht wie im Vorjahr zu verpassen. Weil ihr zum Stichtag die nötigen Weltranglistenpunkte fehlten, schafft die 30-Jährige nicht mal den Einzug in die Qualifikation. Auch dafür hätte sie eine Einladung benötigt, auch diese wurde ihr verwehrt.

Bernard Giudicelli, der Präsident des französischen Verbandes, erklärte: "Es kann eine Wildcard für die Rückkehr nach Verletzungen geben. Aber es kann keine Wildcard für eine Rückkehr nach Doping geben." Bei ihren drei bisherigen Turnierteilnahmen, in Stuttgart, Madrid und Rom, erhielt die frühere Weltranglistenerste Wildcards trotz der Dopingsperre wegen der Einnahme von Meldonium.

Verschiedene Spielerinnen hatten sich in den letzten Wochen kritisch über die Einladungen für Scharapowa geäussert. In Frankreich wäre fraglos eine heftige Diskussion ausgebrochen, wenn eine der begehrten Wildcards an die Wahlamerikanerin gegangen wäre, anstatt an eine Einheimische. Nun muss das French Open aber damit leben, dass nach dem pausierenden Roger Federer und der schwangeren Serena Williams eine weitere Attraktion im Tableau fehlt. Scharapowa gewann das Turnier 2012 und 2014.

In Wimbledon kann die Russin auf jeden Fall ihr erstes Major seit dem Australian Open 2016 bestreiten. Denn durch ihre Ergebnisse in Stuttgart, Madrid und Rom hat sie sich einen Platz in der Qualifikation verdient. Den direkten Einzug ins Hauptfeld kann die derzeitige Weltranglisten-211. aber nach dem Zweitrunden-Out in Rom gegen Mirjana Lucic-Baroni (WTA 22) nicht mehr schaffen. Scharapowa musste mit einer noch nicht genauer diagnostizierten Verletzung am linken Oberschenkel beim Stand von 4:6, 6:3, 2:1 aufgeben.

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SDA-ATS