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New York - Investorguru Warren Buffett hat die Profiteure der Finanzkrise unter den Top-Managern heftig gescholten. Die Spitzenverdiener der Finanzbranche lebten nach wie vor auf grossem Fuss, schrieb Buffett in seinem vielbeachteten Jahresbrief an die Aktionäre seiner Investmentgesellschaft.
Dagegen hätten die einfachen Anteilseigner die Fehler der Banker ausbaden müssen. Buffett äusserte sich zuversichtlich, dass sich die milliardenschweren Staatshilfen am Ende auszahlen. Davon sollten aber nicht ausgerechnet die Top-Manager profitieren, die die Finanzspritzen durch ihre Unbedachtheit und Ignoranz erst nötig gemacht hätten, forderte er.
"Der Verwaltungsrat einer grossen Finanzinstitution ist eine ziemlich schäbige Erscheinung, wenn er nicht darauf besteht, dass sein Konzernchef die volle Verantwortung für die Risikokontrolle übernimmt", schreibt Buffett. "Wenn ein Konzernchef nicht fähig ist, seine Aufgaben zu erfüllen, sollte er sich nach einer anderen Beschäftigung umschauen."
Zudem verlangt der Grossinvestor: "Wenn er versagt und die Regierung mit Geld oder Bürgschaften einspringen muss, dann sollten die finanziellen Konsequenzen für ihn und seinen Verwaltungsrat schmerzhaft sein."
Buffett rechnet in seinem Schreiben vor, dass die vier grössten Finanzdesaster der Krise die Aktionäre mehr als 500 Mrd. Dollar gekostet haben. Dies entspricht ungefähr dem Bruttoinlandprodukt von Indonesien mit einer Bevölkerung von 240 Mio. Menschen. Buffett geht an diesem Punkt nicht darauf ein, welche Desaster er meint.
Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman sind unter anderem Branchenschwergewichte wie der Versicherer AIG, die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ins Straucheln geraten.

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SDA-ATS