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Leichtathletik - Die 200-m-Sprinter Reto Amaru Schenkel und Alex Wilson unterbieten beim Meeting im deutschen Weinheim die Olympialimite. Der Zürcher läuft nach 20,48, der Basler nach 20,62 Sekunden durchs Ziel.
Nach diesen Resultaten haben fünf Schweizer Leichtathleten alle Leistungsvorgaben für London 2012 erfüllt: Neben Schenkel und Wilson sind dies Nicole Büchler (ST Bern/Stab), Viktor Röthlin (STV Alpnach/Marathon) und Maja Neuenschwander (ST Bern/Marathon).
Die Schweizer Staffelläuferinnen traten in Weinheim bei ihrem ersten Saisonrennen mit Michelle Cueni (LC Zürich), Lea Sprunger (COVA Nyon), Jacqueline Gasser (BTV Chur) und Ellen Sprunger (COVA Nyon) an. Das Quartett legte bei windigen Verhältnissen einen Lauf mit sicheren Wechseln auf die Bahn und kam in 44,15 Sekunden bis auf 25 Hundertstel an den letztes Jahr bei Athletissima Lausanne aufgestellten Schweizer Rekord heran.
44,15 Sekunden bedeuten die drittbeste Zeit einer Schweizer Frauenstaffel aller Zeiten. Einzig in Lausanne und später an den WM in Daegu (SKor/44,04) war ein Quartett von Swiss Athletics noch schneller gelaufen. Wollen die Schweizerinnen den 16 Teams angehören, die an den Olympischen Spielen in London teilnahmeberechtigt sind, brauchen sie indes Zeiten unter 44 Sekunden. Vor diesem Wochenende lagen sie in der Weltrangliste an Position 18. Der Cut für London, der aus den besten zwei Zeiten seit Januar 2011 ermittelt wird, steht aktuell bei 43,86 (Bahamas).
Schenkel stellte zunächst in 10,36 Sekunden eine Schweizer Saisonbestleistung über 100 m auf. Einige Stunden später lief der Zürcher in 20,48 Sekunden eine persönliche Bestzeit über 200 m (bisher 20,51) und kam bei günstigen Windverhältnissen (RW 1,3 m/s) bis auf sieben Hundertstel an Kevin Widmers Schweizer Rekord heran. Alex Wilson (Old Boys Basel) lief die 200 m in der Serie vor Schenkel und durchmass die halbe Bahnrunde bei einem Rückenwind von 1,6 m/s in 20,62 Sekunden. Weil Schenkel und Wilson bereits 2011 die A-Limite für London (20,55) erbracht hatten, verlangt Swiss Olympic diesen Sommer noch die B-Limite (20,65) zur Bestätigung.
Lea Sprunger und Jacqueline Gasser absolvierten in Weinheim einen Doppeleinsatz. Sie starteten auch über 200 m und erfüllten in 23,34 respektive 23,40 Sekunden die EM-Norm (20,65) klar. Gleiches gelang  Astrid Leutert in Jacksonville (USA) über 3000 m Steeple. In 9:53,15 Minuten unterbot sie die EM-Vorgabe um 1,85 Sekunden. Die Thuner Langstreckenläuferin blieb bloss 1,19 Sekunden über dem Schweizer Rekord, den Martina Tresch 2011 - sie wird an den EM verletzungsbedingt fehlen - aufgestellt hatte.

SDA-ATS